
Weihnachtszeit
Sicherheit auf Weihnachtsmärkten kostet Hunderttausende Euro
24.11.2025 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Weihnachtsmärkte öffnen – und die Sicherheitskosten steigen massiv. Veranstalter investieren teils über 250.000 Euro, Minister Wilke spricht von einer Belastung.
Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) hat die hohen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten als erhebliche finanzielle Belastung für die Veranstalter bezeichnet. „Sicherheit ist zu einem erheblichen Kostenfaktor bei Veranstaltungen wie (…) Weihnachtsmärkten“ geworden, sagte Wilke im Rbb-Inforadio.
Die Veranstalter des „Potsdamer Weihnachtszaubers“ wollten zuletzt nicht öffentlich über ihre Terrorschutzmaßnahmen sprechen. „Wir können nur so viel sagen, dass wir für das Thema Sicherheit mehr als 250.000 Euro investieren“, teilte die Organisation mit.
Wilke betonte, es gebe aktuell keine akute Gefährdungslage. Er verwies jedoch auf eine „abstrakte Gefährdungslage“. Bei großen Menschenansammlungen existiere nie eine hundertprozentige Sicherheit. Der Minister erklärte, die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen hänge von der jeweiligen Veranstaltung ab. „Man kann nicht einen kleinen Weihnachtsmarkt in einem Dorf vergleichen mit Potsdamer oder Berliner Weihnachtsmärkten.“
Viele Weihnachtsmärkte öffnen am Montag in Berlin und Brandenburg. Die Weihnachtsmarktsaison startet traditionell an vielen Orten am Tag nach Totensonntag, während einige Wintermärkte bereits besucht werden können.
Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche öffnet mit einem Gottesdienst um 10 Uhr für die Öffentlichkeit. Die offizielle Eröffnung mit einem Rundgang des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) ist am Abend geplant. Wegner wird auch die Weihnachtsmärkte am Roten Rathaus, am Gendarmenmarkt sowie am Schloss Charlottenburg eröffnen.
In Brandenburg beginnen neben dem Markt in Potsdam weitere Weihnachtsmärkte – etwa in Cottbus, Frankfurt (Oder) und in Brandenburg an der Havel. Die Kommunen haben Sicherheitskonzepte entwickelt: Sie stellten Betonpoller und Zugfahrtsperren auf und installierten teilweise Videokameras.










