
1. FC Nürnberg
„Wirklich sexy“ – Club feiert historische Zahlen
19.11.2025 – 04:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Historischer Erfolg beim 1. FC Nürnberg: Aus Verlusten werden plötzlich Millionengewinne. Und dann gibt es noch eine überraschende Personalie.
Der 1. FC Nürnberg hat das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Vereinsgeschichte abgeschlossen. Mit Gesamterlösen von gut 105 Millionen Euro durchbrachen die Franken erstmals die dreistellige Millionengrenze. Am Ende stand ein Überschuss von rund 13 Millionen Euro – auch das gab es beim Club noch nie.
„Zahlen können sexy sein – dieses Jahr sind sie wirklich sexy“, verkündete Finanzvorstand Stefan Heim bei der Mitgliederversammlung. Im Vorjahr hatte der Zweitligist noch 1,4 Millionen Euro Verlust gemacht.
Verantwortlich für den Rekord sind hauptsächlich lukrative Spielerverkäufe. Stefanos Tzimas wechselte zu Brighton & Hove Albion, Can Uzun zu Eintracht Frankfurt, Finn Jeltsch zum VfB Stuttgart und Jens Castrop zu Borussia Mönchengladbach. Diese vier Abgänge brachten zusammen 52,4 Millionen Euro ein.
Allerdings investierte Nürnberg auch kräftig in neue Profis. Die Ausgaben beliefen sich auf 28,6 Millionen Euro. Der größte Posten: Stürmer Tzimas war zunächst ausgeliehen und musste für 18 Millionen von Paok Saloniki losgeeist werden, bevor man ihn gewinnbringend weiterreichen konnte.
Neben den Transfergeschäften trugen weitere Faktoren zum Erfolg bei. Das 125-jährige Jubiläum bescherte dem Verein zusätzliche Einnahmen durch Sonderaktionen. Auch die bessere Stadionauslastung machte sich positiv bemerkbar – das Max-Morlock-Stadion war öfter ausverkauft als in der Vorsaison.
Eine Überraschung hatte die Versammlung ebenfalls parat: Marek Mintal kehrt zurück. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig wird ab Januar als Stürmertrainer mit Nachwuchsspielern aus dem Perspektivkader arbeiten. In 210 Ligaspielen traf der Slowake 77-mal für den FCN und gewann 2007 den DFB-Pokal.
Aufsichtsratschef Peter Meier zeigte sich zufrieden. Man habe „wichtige Impulse für die sportliche und wirtschaftliche Zukunft unseres Vereins setzen“ können.









