Beerdigung des ehemaligen Formel-1-Piloten
2000 Menschen nehmen Abschied von Zanardi
05.05.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Beerdigung von Alex Zanardi wohnen 2000 Menschen bei. Unter den Trauergästen finden sich viele prominente Namen aus Sport und Politik.
Am Dienstag haben rund 2000 Menschen in der Basilika Santa Giustina in Padua Abschied von Alex Zanardi genommen. Der frühere Formel-1-Pilot und vierfache Paralympics-Sieger war am 1. Mai im Alter von 59 Jahren unerwartet gestorben.
Am Sarg standen Zanardis Ehefrau Daniela und sein Sohn Niccolo. Unter den Trauergästen waren der italienische Sportminister Andrea Abodi, Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali sowie Skilegende Alberto Tomba, der wie Zanardi aus Bologna stammt.
Die Trauermesse leitete Priester Marco Pozza. Er zitierte ein Schreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2020, in dem der Pontifex Zanardis Lebensmut und Vorbildfunktion lobte.
Von 1991 bis 1999 fuhr Zanardi in der Formel 1 – für Jordan, Minardi, Lotus und Williams. Bei Williams war er Teamkollege von Ralf Schumacher. Am 15. September 2001 verlor er in der Champ-Car-Serie in der Lausitz nach einem Rennunfall beide Beine. Mit dem Handbike startete er eine zweite Sportkarriere und holte vier Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen. Bei einem Handbike-Rennen im Juni 2020 verunglückte Zanardi erneut schwer, als er mit einem LKW zusammenstieß. Davon erholte sich Zanardi nie mehr. In Padua lebte er seit drei Jahren in einer Pflegeeinrichtung.












