Lizenz-Deadline naht
1860 München droht Zwangsabstieg – Ismaik meldet sich
Aktualisiert am 03.06.2026 – 09:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Den „Löwen“ fehlen laut Medienbeichten 2,7 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz. Bis Mittwoch muss die Zahlungsfähigkeit beim DFB nachgewiesen sein. Investor Ismaik gibt sich zuversichtlich.
Der TSV 1860 München steht vor einer existenziellen Frage: Bleibt der Traditionsverein in der 3. Liga – oder folgt der zweite Absturz in die Viertklassigkeit innerhalb eines Jahrzehnts? Bis Mittwoch muss der Klub beim DFB nachweisen, dass er zahlungsfähig ist.
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Investor Hasan Ismaik hat sich in einer Mitteilung zuversichtlich geäußert. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ schrieb er: „Ich denke, wir bleiben in der dritten Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der dritten Liga zu bleiben.“ Er hoffe nicht, dass die „Löwen“ wieder in die Viertklassigkeit müssten.
Im Hintergrund laufen dem Vernehmen nach noch juristische Klärungen. Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge geht es darum, welche Forderungen Ismaiks akzeptiert werden und welche aus rechtlichen Gründen möglicherweise nicht umsetzbar sind. Eine Forderung hat die Investorenseite bereits zurückgezogen: Der Stammverein soll nicht auf sein Vorkaufsrecht bei einem Anteilsverkauf verzichten.
Erinnerungen an 2017
Bei Instagram hatte Ismaik zudem die Kündigung bestehender Darlehensverträge bestätigt. Nach eigenen Angaben hat er ein neues Finanzierungsmodell mit besseren Konditionen vorgelegt.
Die Situation erinnert an 2017. Damals verweigerte Ismaik nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga die für eine Drittliga-Lizenz nötige Zahlung von rund 10 Millionen Euro. Der TSV 1860 musste in der Regionalliga neu starten und schaffte dort unter Trainer Daniel Bierofka den Aufstieg. Sportlich hat sich der Klub für eine weitere Drittligasaison qualifiziert.












