
Fataler Moment in U-Bahnhof
17-Jähriger will E-Zigarette aufheben – und stirbt
Aktualisiert am 24.01.2026 – 09:43 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Berliner U-Bahnhof feiert in der Nacht eine größere Menschengruppe. Einem 17-Jährigen fällt eine E-Zigarette ins Gleisbett. Dann begeht er einen fatalen Fehler.
In Berlin ist ein 17 Jahre alter Jugendlicher durch einen Stromschlag in einem U-Bahnhof ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Nacht auf Samstag gegen 3.10 Uhr, wie ein Polizeisprecher der „B.Z.“ sagte.
Den Angaben zufolge hatte der Teenager mit mehreren Menschen im U-Bahnhof Deutsche Oper gefeiert, als ihm seine auch als Vape bezeichnete E-Zigarette ins Gleisbett unter einen abgestellten Zug fiel.
Der Jugendliche versuchte, die Vape wieder aufzuheben, wie ein Feuerwehrsprecher t-online am Samstagmorgen schilderte. Er kletterte ins Gleisbett der Bahn. Dabei sei er an eine 750-Volt-Stromschiene geraten und habe einen tödlichen Stromschlag erlitten. Er starb noch vor Ort. Zum Vergleich: Haushaltsstrom hat eine Spannung von 230 Volt.
Nach t-online-Informationen bestand die feiernde Gruppe aus rund 20 Personen. Sie wurden im Anschluss in einen Bus gebracht und von Notfallseelsorgern betreut. Eine Person musste mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der U-Bahnhof Deutsche Oper befindet sich zentral im Westen der Hauptstadt und wird von der Ost-West-Linie U2 angefahren, die am Wochenende auch nachts durchgängig verkehrt. Teilweise werden Züge in den Bahnhöfen aber auch für längere Zeit abgestellt.











