Teenager überlebt nicht
Tödlicher Streit: Polizei meldet Zugriff
Aktualisiert am 17.03.2026 – 09:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Chaos auf einem Supermarktparkplatz – dann ist ein 15-Jähriger tot. Nach tagelangen Ermittlungen fasst die Polizei einen Verdächtigen.
Nach der tödlichen Gewalttat auf einem Supermarktplatz in Eckernförde (Schleswig-Holstein), bei der ein 15 Jahre alter Jugendlicher gestorben war, hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 23-Jährige sei am Montagnachmittag in Bremen gefasst worden, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit.
Gegen den Mann wurde Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Es bestehe dringender Tatverdacht, teilten die Beamten weiter mit.
Vor einem Supermarkt war am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr ein Streit derart eskaliert, dass der Jugendliche starb. Polizeiangaben zufolge kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen. Wenig später soll ein Auto davongefahren sein. Das hatten Zeugen beobachtet.
Als die Beamten zu dem Supermarktparkplatz gerufen wurden, war allerdings keiner der Beteiligten mehr vor Ort. Stattdessen fanden die Beamten Blut. Erst rund drei Kilometer vom Tatort entfernt entdeckten die Ermittler schließlich den schwer verletzten Jugendlichen. Er erlag seinen Verletzungen – Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Seitdem fahndete die Polizei nach den Tatbeteiligten. Die Staatsanwaltschaft lobte 5.000 Euro für Hinweise aus. Außerdem wurden Zeugen gesucht, die Angaben zu einem weißen Auto machen können, das sich am Mittwochabend auf der A7 befunden haben soll.
Die Hintergründe der Tat sind unklar. Der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es ist kein zufälliges Aufeinandertreffen gewesen.“ Wie der Junge getötet wurde, teilten die Ermittler bislang nicht mit.
Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf den Vater des Jugendlichen berichtete, absolvierte der 15-Jährige eine Ausbildung zum Zahntechniker. Sein Sohn habe am Mittwoch gegen 19 Uhr mit seinem Bruder zum Einkaufen gehen wollen, sagte der Vater. „Mein Sohn war sehr nett, sehr lustig, wir haben viel Spaß zusammen gehabt.“ Der Bruder stehe derart unter Schock, dass er nicht mehr sprechen könne.












