„Kein dringender Tatverdacht“
Toter 15-Jähriger in Eckernförde: Fall nimmt Wendung
20.03.2026 – 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehrere Menschen geraten in einen Streit, am Ende ist ein Teenager tot. Jetzt müssen die Ermittler einen Dämpfer hinnehmen.
Demnach habe der 23-Jährige für die Tatzeit ein Alibi, „das nach Überprüfungen durch die Mordkommission zutreffen dürfte“, teilten die Ermittler weiter mit.
Der Mann geriet demzufolge ins Visier der Ermittler, weil auf seinen Namen ein nach der Tat gesuchter weißer VW Golf angemietet worden war. Außerdem habe sich sein Erscheinungsbild mit Beschreibungen von Zeugen gedeckt. Allerdings geht die Polizei mittlerweile davon aus, dass das Auto von einem unbekannten Dritten „unter Verwendung des Namens und Ausweises des 23-Jährigen angemietet worden“ sein dürfte.
Am Mittwochabend (11. März) war vor einem Supermarkt in Eckernförde ein Streit unter mehreren jungen Menschen derart eskaliert, dass ein 15-Jähriger starb. Zeugen beobachteten noch, wie ein Auto davonfuhr. Als die alarmierten Beamten am Supermarktparkplatz angekommen waren, war allerdings niemand mehr vor Ort. Den lebensgefährlich verletzten Jugendlichen entdeckten die Polizisten drei Kilometer vom Tatort entfernt. Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen.
Die Hintergründe der Tat sind unklar. Der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es ist kein zufälliges Aufeinandertreffen gewesen.“ Wie der Junge getötet wurde, teilten die Ermittler bislang nicht mit.












