
Weihnachtsmarkt in Köln
Streit um 14-Euro-Käsebrot im Netz
16.12.2025 – 03:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Käsebrot auf dem Kölner Weihnachtsmarkt begeistert Food-Influencer. Doch als ihre Follower den Preis erfahren, kippt die Stimmung gewaltig.
Gegrillter Käse auf Brot für 14 Euro – lohnt sich das? Auf den Kölner Weihnachtsmärkten ist genau diese Frage zum Streitthema in den sozialen Medien geworden.
Auslöser der Debatte sind zwei Food-Influencer, die ihre kulinarischen Streifzüge durch die Budenwelt dokumentierten. Der US-amerikanische Content-Creator „eatingwithtod“ besuchte mit seiner Kamera den Weihnachtsmarkt am Dom und gab dort nach eigenen Angaben rund 100 Euro für verschiedene Speisen aus. Auf seiner Probier-Liste standen unter anderem Klöße mit Parmesan-Trüffel-Sauce, gegrillter Lachs in der Semmel, Schweinshaxe sowie Dampfnudeln und Reibekuchen. Der Amerikaner, dem auf Instagram mehr als zwei Millionen Menschen folgen, zeigte sich durchweg angetan: „Absolut delikat“, urteilte er. Auch der eintrittsfreie Zugang zum Markt überraschte ihn positiv.
Ein besonderer Hingucker unter den Speisen: Caciocavallo-Käse, gegrillt und serviert auf geröstetem Brot, verfeinert mit krossem Speck und Honig. Diese Spezialität wird auf dem Heinzelmännchenmarkt für 14 Euro verkauft. Am Weihnachtsmarkt direkt am Dom bietet der Stand „Bergsenn“ ein Raclettebrot für 7,50 Euro an, wie Birgit Grothues von der Kölner Weihnachtsgesellschaft gegenüber dem „Express“ betont.
Auch der Bonner Food-Blogger „Der Schäng“ widmete dem 14-Euro-Käsebrot ein Video für seine 122.000 Instagram-Follower. Sein Urteil: „Ne ziemlich geile Nummer!“
Die Reaktionen seiner Community fielen deutlich kritischer aus. „Das Scheißteil soll 14 Euro kosten?“, empörte sich ein Nutzer auf TikTok. Andere zogen Vergleiche: „Man kauft auch kein Döner für 50 Euro …“ Manche vermuteten schlicht zu viel Geld bei den Käufern.
Der Weihnachtsmarkt am Dom hat noch bis zum 23. Dezember geöffnet.










