Bundesliga-Klub greift durch
Köln-Trainer muss gehen – wer jetzt übernimmt
Aktualisiert am 22.03.2026 – 18:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Kölns Sportchef vermied nach dem Derby am Samstag ein Bekenntnis zum Trainer. Einen Tag später meldete der Klub nun seine Entlassung.
Der 1. FC Köln hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Einen Tag nach dem spektakulären 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach vollzog der Klub laut der „Bild“ und dem „Express“ nun, was sich direkt nach dem Spiel angedeutet hatte.
Kölns Sportchef Thomas Keller hatte nämlich auf Nachfrage ein klares Bekenntnis zu seinem Trainer vermieden. „Klar ist, dass du irgendwelche Stellschrauben drehen musst, damit du auch in der Lage bist, mal wieder ein Fußballspiel zu gewinnen“, sagte Kessler. „Heute wurde hier viel geboten, nur leider keine drei Punkte für den 1. FC Köln. Deswegen werden wir jetzt in aller Ruhe und sehr rational über die Themen sprechen und ergebnisoffen über viele Dinge diskutieren.“
Köln steht aktuell mit 26 Punkten auf Rang 15 in der Bundesliga, hat aber nur zwei der vergangenen 18 Spiele gewinnen können. Der Bundesliga-Aufsteiger war am neunten Spieltag noch Siebter gewesen, hatte 14 Punkte auf dem Konto und mit dem Abstiegskampf wenig zu tun. Seitdem ging es jedoch stetig bergab.
Anfang März hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass Kwasniok aus den kommenden drei Spielen mindestens vier Punkte holen müsse, um seinen Job zu behalten. Es sollte eine Niederlage gegen den BVB, ein Unentschieden gegen den HSV und nun auch ein Unentschieden im Derby gegen Erzrivale Gladbach folgen. Damit ist Köln seit sieben Spielen ohne Sieg – und Kwasniok seinen Job los.
Den Berichten zufolge übernimmt vorerst Co-Trainer René Wagner das Amt. Der 37-Jährige war im Sommer nach Köln gekommen, nachdem er zuvor jahrelang an der Seite von Steffen Baumgart in Paderborn, Köln, Hamburg und Berlin gearbeitet hatte.











