1. FC Köln
Top-Talent Simpson-Pusey wird zum Schnäppchen
08.06.2026 – 17:26 UhrLesedauer: 3 Min.
Der 1. FC Köln steht vor der fixen Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Der Brite wird zum Schnäppchen und macht so Geld frei für weitere Transfers.
Schon vor Monaten war beim 1. FC Köln klar: Die Geißböcke würden im Transfersommer 2026 viel Geld bewegen. Nicht nur, weil Said El Mala eine Rekordablöse einspielen könnte (und noch immer kann). Sondern auch, weil der FC im Sommer 2025 und Winter 2026 mehrere Spieler auf Leihbasis verpflichtet hatte, die per Kaufoption langfristig gebunden werden könnten.
Und so kam es zunächst auch: Tom Krauß bleibt sogar per Kaufpflicht, nachdem der Klassenerhalt perfekt war. Der FC überweist rund 3,5 Millionen. Euro nach Mainz. Jakub Kaminski ist das größte Schnäppchen der Saison mit 5,5 Millionen. Euro, die die Geißböcke an Absteiger Wolfsburg zahlen. Der Pole ist inzwischen das Vierfache wert.
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Fünf statt acht Millionen Euro Ablöse
Und dann wäre da noch Jahmai Simpson-Pusey. Der 20-Jährige kam im Winter als Transfer-Coup von Manchester City, erwies sich sofort als Verstärkung, sollte aber acht Millionen Euro kosten, sofern der FC ihn dauerhaft binden wollen würde. Sportchef Thomas Kessler hat nun nachverhandelt und dabei einen echten Erfolg verbuchen können.
Simpson-Pusey bleibt laut dem Sender „Sky“ in Köln, der FC zahlt statt der acht nur fünf Millionen Euro. Der spielstarke Innenverteidiger hat aber schon jetzt einen Marktwert von neun Millionen Euro und könnte sich, sobald in der Bundesliga etabliert, ähnlich wie Kaminski als Goldgrube herausstellen. Darauf zumindest spekulieren die FC-Bosse um Kessler.
Wichtige Fakten für die Kaderplanung
Mit Simpson-Pusey schließt der FC die wichtigste Personalie neben der Frage, ob Said El Mala bleibt oder nicht. Letztere Frage gilt aktuell als geklärt, da es keine weiteren Angebote für den Stürmer gibt. Der Transfermarkt ist aber noch fast drei Monate geöffnet. Es kann noch viel passieren. Der FC allerdings schafft mit Simpson-Pusey nun wichtige Fakten und schließt eine zentrale Baustelle im Kader.
Die Geißböcke wollen dringend in der gesamten Viererkette nachlegen. Auf jeden Fall sollen zwei Linksverteidiger kommen, zudem ein Linksfuß für die Innenverteidigung. Bei allen drei Verpflichtungen soll neben den offensichtlichen Qualitäten in der Defensive auf die Spielstärke geachtet werden, ähnlich wie bei Simpson-Pusey. Denn genau daran haperte das FC-Spiel in der vergangenen Saison – aus der Abwehr heraus kamen kaum Ideen, genauso wenig wie Torgefahr.









