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Home » 1. FC Köln | Karnevalsfluch: FC verlässt an Weiberfastnacht die Stadt
Sport

1. FC Köln | Karnevalsfluch: FC verlässt an Weiberfastnacht die Stadt

Von zeit-heute.deFebruar 8, 20263 Min Gelesen
1. FC Köln | Karnevalsfluch: FC verlässt an Weiberfastnacht die Stadt
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1. FC Köln | Karnevalsfluch: FC verlässt an Weiberfastnacht die Stadt

Gegen den Karnevalsfluch

1. FC Köln verlässt an Weiberfastnacht die Stadt


08.02.2026 – 09:15 UhrLesedauer: 2 Min.

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Am 11. November 2025 erschien die Mannschaft des 1. FC Köln verkleidet zum Training: An Weiberfastnacht 2026 flüchtet das Team vor dem Karnevalsfluch. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago)

Der 1. FC Köln flieht vor dem Karneval: Schon an Weiberfastnacht reist der FC zum Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart, um ein Problem zu vermeiden.

Der 1. FC Köln hat seit 2020 kein Spiel mehr zum Höhepunkt der Karnevalssession gewonnen. Am Spieltag nach Weiberfastnacht gelang zuletzt ein Sieg mit dem 5:0 bei Hertha BSC. Das war noch vor der Corona-Pandemie. Seitdem herrschte beim FC schon vor Aschermittwoch Katerstimmung.

Das will der FC nun verändern – und zieht die Konsequenzen aus der letzten Saison. Vor einem Jahr hatten sich mehrere Spieler vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC über das Feier-Verbot hinweggesetzt und waren an Weiberfastnacht – keine 48 Stunden vor dem Anpfiff beim KSC – noch losgezogen.

Diese Disziplinlosigkeit wollen die FC-Verantwortlichen in diesem Jahr gar nicht erst in den Bereich des Möglichen rücken und haben dafür eine ungewöhnliche Maßnahme getroffen. Schon an Weiberfastnacht reisen die Geißböcke nach dem Training am Vormittag nach Stuttgart und verlassen damit die Karnevalshochburg in dem Moment, wo die Verlockungen beginnen.

Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und Cheftrainer Lukas Kwasniok wollten diese Entscheidung zwar noch nicht öffentlich bestätigen. Doch im Hintergrund ist bereits alles organisiert: Der FC flüchtet vor dem Karneval, um den Spielern die größtmögliche Konzentration auf das wichtige Auswärtsspiel in Stuttgart zu ermöglichen.

Kwasniok wollte sich vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag nicht weiter dazu äußern, ließ aber durchblicken, dass es so kommen wird. „Wir haben jetzt nur Leipzig im Kopf“, sagte Kwasniok. „Die anderen Dinge werden im Hintergrund von viel wichtigeren Leuten als mir geregelt. Das werde ich nächste Woche sehr genau erklären.“

Zwar erklärte Kwasniok auch: „Die Leistung gegen Leipzig spielt mit Blick auf Karneval schon eine Rolle.“ Doch meinte der 44-Jährige damit, dass sich die Spieler damit in Richtung Rosenmontag einen freien Tag und eine Feier-Erlaubnis erspielen könnten. Dann wird der FC wieder mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug unterwegs sein. Doch vor Stuttgart herrscht strikter Fokus auf das Wesentliche.

Zu gravierend waren in den letzten Jahren die Folgen allzu zügelloser Feierei. 2025 war der Vertrauensbruch an Karneval der Vorbote der Trennung von Gerhard Struber und Christian Keller. 2023 folgte nach einem peinlichen 0:3 beim VfB Stuttgart eine wochenlange Sieglosigkeit mit insgesamt nur zwei Punkten aus sechs Spielen. Und 2021 hatte es nach einem 0:2 an Karneval gegen Frankfurt eine neun Spiele lange Sieglos-Serie gegeben.

Das kann sich der FC in dieser Saison nicht leisten, wollen die Geißböcke nichts mit dem Abstieg zu tun haben. So also wird der FC an Weiberfastnacht Köln verlassen, um sich in Ruhe auf das Auswärtsspiel in Stuttgart vorzubereiten.

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