Spannung im Bundesliga-Tabellenkeller
Das Wunder ist möglich: Heidenheim jubelt in Köln
Aktualisiert am 10.05.2026 – 19:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Heidenheim nährt die Hoffnungen auf den sensationellen Klassenerhalt weiter. Für den letzten Spieltag zeichnet sich ein dramatisches Finale ab.
Der 1. FC Heidenheim hat sich am Sonntagabend im Rahmen des 33. Bundesliga-Spieltags mit 3:1 (2:1) beim 1. FC Köln durchgesetzt. Die schon vor Wochen abgeschriebenen Heidenheimer sind nach Punkten mit dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg gleichgezogen (alle 26), sogar auf den 17. Rang geklettert. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) könnte der FCH mit einem Sieg über Mainz 05 auf den Relegationsplatz springen. Die beiden Konkurrenten treffen parallel aufeinander.
In Köln zeichneten sich Jan Schöppner per Doppelpack (8. Minute, 73.) und Arijon Ibrahimović für die Heidenheimer Treffer verantwortlich. Marius Bülter gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (10.).
Ohne den kurzfristig aus dem Kader gestrichenen Simpson-Pusey fehlte gerade in der Anfangsphase noch die Ordnung in der Kölner Hintermannschaft. Cenk Özkacar patzte vor der Heidenheimer Führung gleich zweimal derbe und folgenschwer. Nach dem Kopfballtreffer von Mittelfeldspieler Schöppner glich der FC allerdings postwendend aus. Bei Bülters strammen Schuss aus spitzem Winkel war Frank Feller im Heidenheimer Tor machtlos. FCH-Coach Schmidt hatte den 22-Jährigen vor dem Spiel überraschend zur neuen Nummer eins befördert und den beim 3:3 beim FC Bayern schwachen Diant Ramaj auf die Bank gesetzt.
„Da gibt es nicht diesen einen Grund“, sagte Schmidt zu seinem Torwartwechsel. Feller hatte sich vor der Saison schwer am Knie verletzt, war monatelang ausgefallen und sich zuletzt im Training laut Schmidt wieder auf ein „absolutes Toplevel“ gebracht. Feller würde auch im Fall der Relegationsspiele im Tor bleiben, stellte Schmidt klar.











