Bundesliga

Wolfsburg punktet und verlässt Abstiegszone


Aktualisiert am 03.05.2026 – 21:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Umkämpfte Partie in Freiburg: Am Ende gab es keinen Sieger. (Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa)

Gegen Freiburg geht Wolfsburg in Führung, kann den Sieg aber nicht ins Ziel bringen. Einen Tabellenplatz machen sie trotzdem gut.

Der VfL Wolfsburg hat einen wichtigen Sieg im Bundesliga-Abstiegskampf verpasst und musste sich am Sonntagabend mit einem 1:1-Remis gegen den SC Freiburg zufriedengeben. In einer umkämpften Partie brachte Konstantinos Koulierakis die „Wölfe“ in der 55. Minute zwar in Führung, doch Philipp Lienhart verhinderte mit seinem Treffer für die Freiburger (75.) einen Sieg des Klubs aus der Autostadt.

Durch die Punkteteilung springt Wolfsburg zwar von dem vorletzten auf den Relegationsplatz 16 an St. Pauli vorbei. Doch die Klubs sind punktgleich, lediglich die um drei Tore bessere Tordifferenz gibt Wolfsburg den Vorteil. Freiburg reicht der Punkt unterdessen, um an Frankfurt vorbei auf Platz sieben zu springen.

„Freiburg hat eine erstklassige Mannschaft. Da kommt schon Qualität auf uns zu. Wir müssen selber etwas für das Spiel tun“, sagte VfL-Trainer Dieter Hecking kurz vor seinem 450. Bundesliga-Spiel als Coach bei DAZN: „Das ist nicht nur eine Zahl, da bin ich schon stolz darauf. Es spricht schon für einen, dass man viele Dinge richtig gemacht hat in der Karriere.“

Die Wolfsburger, die bis zum Saisonende auf ihren verletzten Kapitän Maximilian Arnold verzichten müssen, waren bereits in der 9. Minute der Führung nahe. Spielführer-Vertreter Christian Eriksen traf den Pfosten. Sechs Minuten später hatte Dzenan Pejcinovic einen Treffer für den VfL auf dem Fuß.

Danach passierte nicht mehr viel. Die Freiburger, die ohne Patrick Osterhage und Max Rosenfelder auskommen mussten, wirkten inmitten der Europacup-Strapazen ziemlich müde. Von den Gästen kam auch nichts mehr. Bis zur Pause entwickelte sich ein Langweiler.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Wolfsburger wieder aktiver. Das Hecking-Team war auf frühe Ballgewinne aus, die Freiburger Defensive wirkte nicht immer sattelfest. In der 51. Minute scheiterte VfL-Angreifer Adam Daghim am Freiburger Torwart Noah Atubolu. Die Wolfsburger Führung lag in dieser Phase in der Luft, der SC war viel zu passiv. Nach einer knappen Stunde war es so weit: Im Anschluss an eine Eriksen-Ecke war der Grieche Koulierakis mit dem Kopf zur Stelle.

Erst nach dem Rückstand wachten die Freiburger auf und erhöhten die Schlagzahl. Gefährlicher blieben zwar die Wölfe, das Tor erzielte aber der eingewechselte Österreicher Lienhart per Kopf für Freiburg.

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