Konsequenzen nach dem Nordderby
Nationaltorhüter erhält wohl Strafe nach Schiri-Angriff
15.10.2026 – 11:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Der THW Kiel verliert den Sieg im Nordderby in letzter Sekunde. Torwart Andreas Wolff wählt nach dem Spiel deutliche Worte – für die er nun wohl Konsequenzen zu tragen hat.
Die Handball-Bundesliga (HBL) hat den deutschen Nationaltorwart Andreas Wolff wohl mit einer Geldstrafe belegt. Das berichtet die „Bild“. Grund ist eine öffentliche Beleidigung der Schiedsrichter nach dem Nordderby zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt Ende September.
Der „Bild“ zufolge soll die Strafe 2.500 Euro betragen. Der HBL-Sanktionskatalog sieht für Vergehen dieser Art maximal 5.000 Euro vor. Die Liga hat die Maßnahme bislang nicht öffentlich kommuniziert.
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Auslöser war das Remis zwischen Kiel und Flensburg vom 26. September. Das Spiel endete 31:31, nachdem ein vermeintlicher Treffer in letzter Sekunde von Julian Köster per Videobeweis regelkonform aberkannt worden war.
„Auch da haben sie kein gutes Bild abgegeben“
Anschließend äußerte sich Wolff im Gespräch mit den „Kieler Nachrichten“ über das Schiedsrichter-Duo Julian Köppl und Denis Regner: „Wir haben viele gute Gespanne in Deutschland, dieses heute gehört nicht dazu. Neben ihrem offenkundigen Mangel an Qualität, insbesondere für so ein Spitzenspiel, ist es vor allem ihre arrogante, blasierte Art, die einen als Spieler zur Weißglut treibt. Sie haben uns schon in Göppingen gepfiffen. Auch da haben sie kein gutes Bild abgegeben. Sie haben nach meinem Gefühl schon da versucht, uns Punkte wegzunehmen.“
In einer schriftlichen Stellungnahme an die HBL soll der 35-Jährige eingeräumt haben, mit seinen Worten teilweise über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Wolff war 2023 mit dem Fairplay-Preis des deutschen Sports ausgezeichnet worden.
