38 Grad am Samstagnachmittag

Trotz Hitze: Münchner CSD findet statt – was Besucher beachten sollen


26.06.2026 – 20:16 UhrLesedauer: 2 Min.

CSD-Teilnehmer 2025 in München: Am Samstag wird es wieder sehr heiß und sehr voll. (Quelle: t-online/Stefanie Haas)

CSD bei 38 Grad? Das steht den Münchnern am Wochenende bevor. Wie Besucher sich auf die Pride vorbereiten können.

Am Freitag (26. Juni) beginnen die Feierlichkeiten zum Christopher Street Day (CSD) in München. Bis Sonntag sollen Partys, Demos und die „PolitParade „die Vielfalt der Münchner Gesellschaft feiern. 20.000 Teilnehmer und etwa 250.000 Zuschauer könnten morgen wieder zugegen sein. Alle Infos zum CSD gibt es hier.

Doch am Samstag sollen die Temperaturen nachmittags bis zu 38 Grad erreichen – die gefühlte Temperatur liegt dabei je nach Lage eher bei 40 Grad. Aufgrund der hohen Temperaturen wurden für das Wochenende im ganzen Land Veranstaltungen und Sport-Events abgesagt. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) erinnerte daher bereits am Freitag in einer Mitteilung daran, sich auf den Besuch vorzubereiten und vorsichtig zu sein. Teilnehmer sollten „die hohen Temperaturen nicht unterschätzen und sich auf das Extremwetter gut vorbereiten.“

Extremhitze am Samstag: Gefühlt 40 Grad

Wenn die Aufstellung für die Parade um 7 Uhr beginnt, herrschen noch angenehme 20 Grad. Doch spätestens um 12, wenn sich der Zug in Bewegung setzen soll, ist es vorbei mit der lauen Luft: Dann soll es bereits 34 Grad heiß werden. Die Route der „PolitParade“ beginnt an der Reichenbachbrücke, wo es dank Isar und Luftschneise noch deutlich angenehmer sein könnte.

CSD-Teilnehmer im vergangenen Jahr (Archivbild). Auf der PrideMeile müssen die Veranstalter für mehr schattige Orte sorgen. (Quelle: t-online/Stefanie Haas)

Doch spätestens ab dem Sendlinger Tor in Richtung Stachus gibt es kaum Schutz vor Sonne und Hitze. Dieser Bereich ist nämlich stark bebaut und kaum begrünt, heißt: Die Hitze wird von den Gebäuden und vom Asphalt nicht aufgefangen, sondern direkt wieder an die Umgebung abgegeben. Somit bekommen die Teilnehmer gewissermaßen auf diesem Teil der Route von unten und oben die Hitze ab.

Erst auf der „Pride-Meile“ zwischen Odeonsplatz und Siegestor könnten schattige Orte und Getränkestände Abhilfe schaffen. Um auf die extreme Hitze zu reagieren, haben die Veranstalter dort auch Biergärten mit Sonnenschirmen und Schattenplätzen geplant. Besucher sollten Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 verwenden, regelmäßig Wasser trinken und eine Kopfbedeckung mitbringen, hieß es. Außerdem seien Trinkwasserstellen aufgebaut und Wasser-Sprühstationen geplant.

Auch Münchens neuer OB Dominik Krause (links), hier 2024 mit Claudia Roth und Lebensgefährte Sebastian Müller, wird sicher dem CSD wieder einen Besuch abstatten. (Quelle: IMAGO/STL Studio Liebhart/imago)

Bei Notfällen ist weiterhin die 112 der Ansprechpartner; entlang der Parade sowie auf der Pride-Meile sind Sanitätsdienste, deren Personal aufgestockt wurde. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass der Konsum von Alkohol „möglichst vermieden werden sollte“.

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