„Mein Herz schlägt für 96“

Das macht Hannovers Ex-Abwehrchef Karim Haggui heute


Aktualisiert am 04.06.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Karim Haggui (re.) im Duell mit Augsburgs Torsten Oehrl (li.) (Archivbild): Der Tunesier verteidigte vier Jahre für Hannover 96. (Quelle: imago sportfotodienst/imago)

Karim Haggui spielte bei der WM 2006 für Tunesien und erlebte mit Hannover 96 die Europa-League-Jahre. Heute arbeitet der frühere Innenverteidiger weiter im Fußball.

Karim Haggui kam 2009 von Bayer Leverkusen zu Hannover 96. Vier Jahre blieb der tunesische Innenverteidiger bei den Niedersachsen. In dieser Zeit erreichte 96 den vierten Platz in der Bundesliga und spielte anschließend zweimal im Europapokal. Haggui gehörte in diesen Jahren regelmäßig zum Kader und absolvierte für Hannover mehr als 100 Pflichtspiele.

Nach seiner Zeit bei 96 spielte Haggui noch für den VfB Stuttgart, Fortuna Düsseldorf und den FC St. Gallen. Dort beendete er 2018 seine aktive Karriere. Inzwischen ist der frühere Nationalspieler 42 Jahre alt.

Heute arbeitet Haggui für die CAF

Nach seiner Spielerkarriere blieb Haggui dem Fußball erhalten. Im August 2025 sagte er in einem Interview mit Hannover 96: „Ich bin Botschafter beim Afrikanischen Verband CAF. Auch im Fernsehen bin ich als Experte involviert.“ Die Bundesliga verfolge er weiterhin regelmäßig.

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Bereits 2023 hatte Haggui gesagt, dass er im arabischen Fernsehen als Experte arbeite, unter anderem bei Weltmeisterschaften und beim Afrika-Cup. Außerdem hatte er damals seine Trainer-B-Lizenz erworben. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere kehrte er mit seiner Familie nach Tunesien zurück. Heute ist Haggui damit vor allem im Umfeld des afrikanischen Fußballs tätig: als CAF-Botschafter, TV-Experte und früherer Nationalspieler.

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Regelmäßig Kontakt nach Hannover

Der Kontakt nach Hannover besteht weiter. Haggui kommt nach eigenen Angaben etwa einmal im Jahr zu einem 96-Spiel. Seine Schwester lebt in der Region, außerdem habe er dort viele Freunde. Auch mit früheren Mitspielern steht er noch in Verbindung. Im 96-Interview nannte er Lars Stindl, Mohammed Abdellaoue, Altin Lala und Steven Cherundolo.

Hannover bejubelt ein Tor von Leon Andreas (verdeckt), Karim Haggui feiert auch mit (Archivbild). (Quelle: imago sportfotodienst/imago)

Über seine Zeit bei Hannover sagte Haggui: „Ich kann klar sagen, dass die Zeit bei 96 die beste meiner Karriere war.“ Zugleich verwies er darauf, dass sein erstes Jahr durch den Tod von Robert Enke geprägt gewesen sei. Danach folgten der vierte Platz in der Bundesliga und die Europapokalspiele. Als besonderes Spiel nannte Haggui das 2:1 gegen Borussia Dortmund im September 2011. Er erzielte damals kurz vor Schluss den Ausgleich, Didier Ya Konan traf in der Nachspielzeit zum Sieg.

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