Diese Länder sind weiter

Pleite beim ESC-Auftakt: Weltstar fliegt im Halbfinale raus


12.05.2026 – 23:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Boy George: Er trat beim ESC für San Marino an. (Quelle: Martin Meissner)

Der Eurovision Song Contest ist in Wien mit dem ersten Halbfinale gestartet. Für San Marino ging ein Weltstar an den Start – kam jedoch nicht weiter.

Beim Eurovision Song Contest in Wien hat die heiße Phase begonnen. Bis zum großen Finale am Samstag sind es nur noch wenige Tage – in denen die Länder um die heiß begehrten Plätze kämpfen müssen. Während Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich als größte Geldgeber des Wettbewerbs, sowie Österreich als Siegerland 2025 automatisch dabei sind, entscheiden sich in zwei Halbfinalen die weiteren Teilnehmer.

Am Dienstag fand das erste Auswahlverfahren statt – mit einem echten Weltstar. Boy George, der in den Achtzigern mit seiner Kultband Culture Club für Hits wie „Do You Really Want To Hurt Me“ oder „Karma Chameleon“ sorgte, trat für San Marino an. Er unterstützt die italienische Sängerin Senhit, mit der er zusammen „Superstar“ performte. Bis er auf der Bühne erschien, dauerte es allerdings.

„Da reißt auch Boy George nichts raus“

Erst zum Ende des Liedes tauchte der 64-Jährige in einer Art Kristallthron auf, trat dann zu seiner Duett-Partnerin. Insgesamt war er nicht einmal eine Minute zu sehen, sang nur wenige Zeilen.

Boy George performte zusammen mit Senhit. (Quelle: Jens Büttner/dpa)

Der Auftritt löste bei den Zuschauern gemischte Reaktionen aus. „Das ist so trashig, dass es weiterkommen muss“, „Bunt, schrill – das ist ESC“ oder „Ich liebe Boy George, gute Wahl San Marino“ feierten einige den Song beim Kurznachrichtendienst X. Viele kritisierten die Teilnahme des Musikers hingegen.

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„Er hat einen Satz gesungen, was soll das?“, merkte ein User an. „Furchtbar, San Marino, da reißt auch Boy George nichts raus“, fand ein anderer. „Oh, ein echter Weltstar … die fliegen raus“, kommentierte jemand sarkastisch. Das sahen die meisten wohl ähnlich – denn San Marino schaffte es nicht ins Finale.

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