„Das weiß Uli am allerbesten“

Wegen Klopp: Watzke widerspricht Hoeneß

25.08.2026 – 18:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Hans-Joachim Watzke: Von den Qualitäten Jürgen Klopps ist er überzeugt. (Quelle: IMAGO/Florian Ulrich)

Ende September gibt Jürgen Klopp sein Debüt als Bundestrainer. Vorher liefern sich Uli Hoeneß und Hans-Joachim Watzke einen Schlagabtausch.

Uli Hoeneß hatte mit deutlichen Worten auf die Veränderungen beim DFB reagiert. Hans-Joachim Watzke weist die Kritik des Bayern-Ehrenpräsidenten nun zurück – und verweist dabei auch auf die Vergangenheit des Rekordmeisters.

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Hoeneß hatte behauptet, der neue Bundestrainer Jürgen Klopp und dessen Berater Marc Kosicke hätten „den DFB übernommen“. Der DFB-Vizepräsident Watzke widersprach dieser Darstellung im Interview mit RTL/Sky. Watzke betonte: „Ich weiß nicht, was das mit Friendly Takeover zu tun hat“. Der Präsident von Borussia Dortmund verwies anschließend auf Klopps Vorgänger: „Die letzten beiden Bundestrainer kamen vom FC Bayern – mit Julian Nagelsmann und Hansi Flick. Da hat auch niemand gesagt, das ist ein Friendly Takeover des FC Bayern.“

„Das weiß Uli am allerbesten“

Dass ein Trainer mit der Reputation eines Jürgen Klopp „einen gewissen Gestaltungsspielraum“ erhalte, sei eben so. Watzke sagte: „Das weiß Uli am allerbesten. Er hat bei Bayern auch die besten Trainer der Welt gehabt“. Auch eigene Vorstellungen bei der Zusammenstellung des Trainerteams seien nichts Ungewöhnliches. Watzke sagte: „Das ist ganz normal, jeder Trainer hat auch ein paar Vorstellungen, was seinen Staff angeht. Vincent Kompany hat auch ein paar Leute mitgebracht. Das hat mit Friendly Takeover nichts zu tun.“

Rund um die Nationalmannschaft nimmt Watzke bereits einen Stimmungswandel wahr. Er sagte: „Diese tiefe Depression, die wir alle empfunden haben, nachdem wir (bei der WM, d. Red.) früh nach Hause fahren mussten, die ist in Deutschland fast schon zur Euphorie geworden. Die Leute freuen sich wieder“. Sein Vertrauen zu Klopp sei „riesengroß. Lasst ihn einfach machen, und dann wird am Ende etwas Gutes dabei rauskommen.“

Sein Debüt als Bundestrainer gibt Klopp am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande. Eine Woche zuvor nominiert er sein Aufgebot.

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