Höchste Alarmstufe
Giftige Rauchwolke zieht über Urlaubsland
18.10.2026 – 14:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit Monaten hat Indonesien mit starken Waldbränden zu kämpfen. Auch die Nachbarländer bekommen die Auswirkungen zu spüren.
Das regionale Klimaüberwachungszentrum hat für Teile von Südostasien die höchste Alarmstufe ausgerufen. Grund dafür sind die giftigen Rauchwolken nach den anhaltenden Waldbränden in Indonesien. Wie das Meteorologische Zentrum in Singapur (ASMC) am Samstag erklärte, gilt für die südliche Region der sogenannten Asean-Staaten Alarmstufe Drei von Drei.
Indonesien kämpft seit Monaten mit riesigen Wald- und Buschbrände – bereits hunderttausende Hektar Vegetation wurden durch die Feuer verwüstet. Zehntausende Helfer sind im Einsatz, um die Feuer zu bekämpfen. Im Kampf gegen die Brände kamen bereits vier Einsatzkräfte ums Leben.
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Waldbrände in Indonesien oft
Die Feuer führen auch in den benachbarten Staaten Malaysia, Singapur, den Philippinen und Osttimor zu Smog und starker Luftverschmutzung. Schulen bleiben geschlossen, Flüge müssen gestrichen werden. In vielen Städten herrscht gespenstisches orange-graues Licht, zehntausende Menschen leiden unter Atemwegsproblemen.
In Indonesien kommt es in der Trockenzeit immer wieder zu Waldbränden. Zu den Ursachen gehören illegale Brandrodungen und das Abholzen des Urwalds. Das Klimaphänomen El Niño verschärft die Lage in diesem Jahr zusätzlich. Singapur kündigte am Freitag an, sieben Unternehmen in Indonesien zu verwarnen, die als verantwortlich für die Brände identifiziert wurden.
