Trotz Deal mit Staatsanwaltschaft

Vergewaltigungsurteil: Polizistin legt Revision ein

16.10.2026Lesedauer: 1 Min.

Die Polizistin während des Prozesses (Archivbild): Die Revision kommt überraschend. (Quelle: Britta Schultejans/dpa)

Unter anderem wegen Vergewaltigung wird eine Frau zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Sie ficht die Entscheidung an.

Die auch wegen der Vergewaltigung einer Jugendlichen verurteilte Bundespolizistin plant, die Gerichtsentscheidung anzufechten. Wie ein Sprecher des Landgerichts Traunstein bestätigte, habe ihr Verteidiger Revision eingelegt. Zuvor hatte die Mediengruppe Bayern berichtet.

Die mittlerweile suspendierte Polizistin räumte die Tatvorwürfe vollständig ein, verkürzte damit das Verfahren und ersparte dem Opfer eine Aussage vor Gericht. Im Gegenzug sicherte das Gericht ihr einen Strafrahmen von drei bis dreieinhalb Jahren zu.

Die Transfrau, die während des Prozesses in der Männerabteilung der Justizvollzugsanstalt München untergebracht war, hatte zugegeben, die Tochter einer Freundin im August 2025 bei einem gemeinsamen Ausflug auf der Toilette eines Fast-Food-Restaurants vergewaltigt zu haben.

Wird das Urteil rechtskräftig, verliert sie nicht nur ihren Beamtenstatus, sondern auch ihre Pensionsansprüche. Durch die Revision ist das Urteil vorerst nicht rechtskräftig.

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