Formel 1 in Monaco
Wahnsinn im Fürstentum: Antonelli rast zur nächsten Pole
Aktualisiert am 06.06.2026 – 17:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Qualifying auf der traditionsreichen Strecke entwickelt sich im dritten Abschnitt ein echter Krimi. Am Ende wird es wild.
Was für ein Qualifying in Monaco: Der WM-Führende Kimi Antonelli hat sich in allerletzter Sekunde noch die Pole Position zum Grand Prix im Fürstentum gesichert.
In einer wilden Sequenz raste erst Lokalmatador Charles Leclerc auf Platz eins, wurde dann noch von Max Verstappen verdrängt, ehe der italienische Mercedes-Pilot noch mal einen draufsetzte und sich seine nächste Pole in der laufenden Saison schnappte. Auch Leclercs Teamkollege Lewis Hamilton schob sich noch vor den Monegassen auf Platz drei.
„Das war eine magische Runde, ich habe alles zusammengebracht. Es war so eng mit Max. Ich bin super happy, wir haben uns massiv verbessert“, sagte Antonelli: „Das ist das intensivste Qualifying des Jahres hier. Du musst immer am Limit sein, die Mauer kommt immer näher, es ist nicht einfach.“
Vierte Pole der Saison für Antonelli
Insgesamt verlief das Qualifying etwas enttäuschend für die Scuderia. Vor allem am Freitag hatte Ferrari dominiert, doch die Konkurrenz zog noch vorbei. Fürs Rennen am Sonntag (ab 15 Uhr im Liveticker bei t-online) ist der Startplatz enorm wichtig, da Überholen in Monaco höchst kompliziert ist. Für Antonelli ist es die vierte Pole Position des Jahres.
Ob Ferrari-Teamchef Fred Vasseur dann wieder an der Strecke sein wird, war zunächst offen. Der Franzose fehlte am Samstag, weil er aus medizinischen Gründen in einem Krankenhaus war. Dort werde er weiter überwacht, teilte Ferrari am Morgen mit, gab aber keine weiteren Informationen zu Vasseurs Zustand bekannt.
Nico Hülkenberg musste sich im Audi mit dem 13. Startplatz zufrieden geben. Der Emmericher hatte sich nach sehr ordentlichen Trainingsleistungen einen besseren Startplatz ausgerechnet.
