Endspiel der French Open
Qualifikantin im Finale: Gibt es die Sensation?
Aktualisiert am 06.06.2026 – 15:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Maja Chwalinska hat bei Roland Garros Runde für Runde erstaunt. Im Finale nun ist sie erneut der Underdog gegen Mirra Andreeva. Schafft sie den Coup?
Sensations-Finalistin Maja Chwalinska greift im Finale der French Open nach dem Titel. Die 24 Jahre alte Polin geht als krasse Außenseiterin ins Duell am Samstag gegen die an Nummer acht gesetzte Russin Mirra Andrejewa (19).
Chwalinska hatte sich als Weltranglisten-114. erst über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld des Sandplatz-Klassikers erkämpft und dort mit starken Leistungen für Furore gesorgt. Für sie und für Finalgegnerin Andrejewa ist es jeweils das erste Grand-Slam-Finale der Karriere. Eine von beiden feiert an diesem Samstag also Premiere und wird ihren ersten Majors-Titel holen.
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Maja Chwalinska – Mirra Andreeva 0:1
1. Satz, 0:1 – Chwalinska hat zuerst Aufschlag. Andreevas Returns haben noch nicht die richtige Länge – aber einen Stopp ihrer Gegnerin erläuft sie und zieht mit einem Rückhand-Longline durch. Der nächste Stopp der Polin ist aber erfolgreich. Schon jetzt macht beiden der Wind im Chatrier zu schaffen. Es geht über Gleichstand. Mit einem Winner hat Andreeva doirekt Breakball. Den wehrt Chwalinska ab, lässt am Netz cool abtropfen. Dann will sie es aber zu schön machen, versucht es wieder mit einem Stopp, der landet aber knapp im Aus. Nächste Breakchance für die Russin. Auch den wehrt Chwalinska ab – mit einem Service-Winner. Andreeva macht das hier jedoch sehr gut, nimmt den Ball früh, hält die Ballwechsel kurz – und hat nach einem Rückhand-Winner die dritte Chance zum Break. Die nutzt sie dann mit einem Cross-Winner.
Vor dem Match – Beide haben nun unter großem Applaus den Platz betreten. Jetzt spielen sich beide noch etwas ein, dann geht es los.
Vor dem Match – Schon die Ansetzung ist übrigens eine Premiere: Chwalinska und Andreeva treffen zum ersten Mal aufeinander.
Vor dem Match – Chwalinska macht sich im Moment ihres größten Erfolgs Sorgen – um die Gesundheit ihres Teams. „Ich bin eigentlich kein besonders abergläubischer Mensch, aber meine Trainer sind es“, sagte die Sensations-Finalistin der French Open: „Die essen jeden Tag Pizza, wirklich jeden Tag, und wir sind jetzt schon drei Wochen hier.“
Vor dem Match – Andreeva benötigte für ihren Sieg gegen Kostjuk lediglich 76 Minuten. Als erste nach 2005 geborene Spielerin steht die Weltranglistenachte in einem Grand-Slam-Finale, auch bei den Männern gelang dieses Kunststück noch niemandem. „Ich bin immer noch sehr nervös, aber sehr glücklich mit der Art und Weise, wie ich heute gespielt habe“, sagte die Russin.
