Sorge um Bayern-Trainer

Nach Zusammenbruch: Kompany bleibt „einige Tage“ in Klinik

24.10.2026 – 10:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Vincent Kompany (Archivbild): Der Trainer des FC Bayern brach am Freitag während des Trainings der zweiten Mannschaft zusammen. (Quelle: Imago/kolbert-press)

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany gibt es leichte Entwarnung. Der Bayern-Trainer ist stabil, muss aber weiter im Krankenhaus bleiben. Die Ursache ist noch unklar.

Vincent Kompany bleibt nach seinem Zusammenbruch noch „einige Tage“ im Krankenhaus. Das sagte Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Sonntag (Anpfiff: 17.30 Uhr). Kompanys Zustand sei stabil.

Über die Ursache wollte Eberl nicht spekulieren. „Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen“, erklärte er. Die Ärzte arbeiteten daran, sie herauszufinden. Die Untersuchungen hätten teils Ergebnisse gebracht, weitere seien aber nötig.

Spiel der Bayern-Amateure kurzfristig abgesagt

Bis auf Weiteres übernimmt das Trainerteam um Assistent Aaron Danks die Aufgaben des Chefcoaches. Der Engländer hatte Kompany bereits im Champions-League-Halbfinale der vergangenen Saison gegen Paris Saint-Germain vertreten, als dieser gesperrt war und von der Tribüne zuschaute.

Kompany war am Freitag auf dem Trainingsgelände des FC Bayern zusammengebrochen, als er eine Trainingseinheit der Amateurmannschaft verfolgte. Er wurde mit einem Notarztwagen in eine Klinik gebracht. Das für Samstag geplante Regionalliga-Spiel der Bayern-Reserve gegen die DJK Vilzing wurde daraufhin kurzfristig abgesagt.

Kompany zuletzt bereits gesundheitlich angeschlagen

Zuletzt hatte Kompany mit einer Virusinfektion und Hüftproblemen zu kämpfen. Den 6:1-Sieg gegen RB Leipzig am vergangenen Samstag verfolgte er überwiegend im Sitzen, anschließend verpasste er mehrere Trainingseinheiten und eine Pressekonferenz. Beim Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal stand er am Mittwoch wieder an der Seitenlinie.

Eberl sagte mit Blick auf den Zusammenbruch des 40-Jährigen: „Das war für uns alle natürlich kein schöner Moment. Zeigt mal wieder, dass der Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Das Wichtigste ist die Gesundheit.“

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