Mit Zwischenstopp am BER
Nachtverbindung zwischen Hamburg und Prag ausgeweitet
29.10.2026 – 07:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Gute Nachrichten für deutsche Reisende Richtung Tschechien: Eine Nachtverbindung wird über die Sommersaison hinaus verlängert.
Die Tschechische Bahn České dráhy hat mit Bekanntgabe ihres Fahrplans für das kommende Jahr auch gute Nachrichten für deutsche Reisende verkündet. „Der Betrieb der Nachtverbindung Prag – Berlin – Hamburg wird 2027 deutlich verlängert und deckt nun die gesamte Touristensaison von März bis Oktober ab“, sagte Jiří Ješeta, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Tschechischen Bahn, dem Nachrichtenportal „dopravacek.eu“. Das Angebot verlängert sich damit um rund vier Monate.
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Mit Zwischenstopp am Flughafen BER
Die Strecke wird mit einem modernen ComfortJet-Tageszug gefahren. Das heißt: Der Zug verfügt nicht über Schlaf- oder Liegewagen, sondern wird „mit einer normalen Garnitur ohne Schlafmöglichkeit gefahren“.
Neu im Fahrplan ist ein Halt am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Aus Prag kommend erreicht der Zug den Airport gegen 4.30 Uhr morgens, in der Gegenrichtung ist die Abfahrt vom Flughafen kurz nach 1.30 Uhr nachts vorgesehen. Der nächtliche Halt dürfte vor allem für Passagiere mit frühen Abflügen interessant sein.
Prag bleibt auch sonst gut an das europäische Nachtzugnetz angebunden. Direkte Verbindungen mit Schlaf- oder Liegewagen bestehen weiterhin unter anderem nach Zürich, Basel, Danzig, Warschau, Krakau, Przemyśl, Poprad, Košice, Humenné, Bratislava und Budapest.
Neue Verbindungen zwischen Polen und Tschechien
Zu den wichtigsten Neuerungen im Tagesfahrplan gehört laut České dráhy der Ausbau der Bahnverbindungen zwischen Tschechien und Polen. Künftig wird demnach ein zusätzliches Eurocity-Zugpaar zwischen Prag und Breslau (Wrocław) verkehren. Interessant ist das auch für deutsche Reisende, die einen Urlaub bei Deutschlands östlichen Nachbarn planen. Das Angebot nach Krakau (Kraków) wird ebenfalls erweitert. Die bisher zwischen Wien, Ostrava und Katowice verkehrenden Züge sollen demnach künftig bis Krakau weiterfahren.
