„Es kann nur eine geben“
Vanessa Mai rechnet mit Schlager-Kollegen ab
22.07.2026 – 21:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei ihren Auftritten strahlt sie, doch hinter der Bühne war Vanessa Mai oft zum Weinen zumute. Der Grund: Andere Künstler, wie sie nun enthüllt.
Seit fast 15 Jahren steht Vanessa Mai inzwischen auf der Bühne. Ihre Karriere startete sie als Teil der Schlagergruppe Wolkenfrei. Doch die Band trennte sich und die Sängerin entschied sich 2016 dafür, solo unter ihrem Künstlernamen aufzutreten. Mit Erfolg: Mittlerweile zählt Vanessa Mai zu den größten Stars der Branche.
Bei ihren Kollegen musste die 34-Jährige aber oft darum kämpfen, überhaupt beachtet zu werden – was ihr heftig zusetzte. Im Podcast „Schön laut“ berichtete Vanessa Mai im Gespräch mit Lola Weippert von Situationen, die sie hinter der Bühne erlebt hat. Andere Künstler hätten sie bewusst ignoriert. „Jemand kommt in den Raum rein und gibt dir schon dieses Rücken-Zudrehen oder dieses Nichtbeachten oder Nicht-mit-dir-Reden, obwohl die Person dich ganz klar wahrnimmt“, erinnert sich die Sängerin.
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„Sprüche drücken gab es auch schon“, erzählt Vanessa Mai weiter. Für andere seien das Kleinigkeiten, die ihr aber viel ausmachen würden. „Weil ich so sensibel bin, was das angeht und das einfach überhaupt nicht verstehe“, so die 34-Jährige. „Ich bin dann auch jemand, ich könnte direkt ins Klo heulen.“
Vor allem mit älteren Kollegen hätte sie diese Erfahrungen gemacht. „Ich weiß nicht, woran es liegt. Wahrscheinlich an dieser ganzen Thematik ‚Es kann nur eine geben‘ und ‚Wir nehmen uns was weg'“, sinniert die Schlagersängerin. Viele Jüngere aus der Branche erlebe sie hingegen als unterstützend und mit weniger Konkurrenzdenken.
Namen nennt sie nicht. Doch es ist nicht das erste Mal, dass Vanessa Mai mit der Schlagerbranche abrechnet. In Dokus und Interviews hat sie bereits in der Vergangenheit darüber gesprochen, wie sehr die Eitel-Sonnenschein-Fassade dieser Welt oft trügt und wie der Druck sie sogar körperlich krank machte.
