„Wo gibt’s das heute noch?“
Uli Hoeneß huldigt Red-Bull-Gründer Mateschitz
Aktualisiert am 14.09.2026 – 22:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Dietrich Mateschitz wurde mit dem Brausekonzern zum reichsten Österreicher. Einen beträchtlichen Teil seines Geld steckte er in den Sport – auch in München. Das wird ihm Uli Hoeneß nicht vergessen.
Mit einem Festakt feierte die Basketball-Abteilung des FC Bayern am Montag ihr 80-jähriges Bestehen. Mit vor Ort im SAP Garden, der hochmodernen Spielstätte des BBL-Vizemeisters, war auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
Der 74-Jährige betonte bei den Feierlichkeiten die Verdienste von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz, der 2022 im Alter von 78 Jahren verstorben war. Mateschitz hatte den Bau der Halle, in der neben den Basketballern auch das Eishockeyteam EHC Red Bull München spielt, finanziert – und das trotz einer Kostenexplosion während der Bauphase.
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Hoeneß erinnert sich: „Er hat damals gesagt: für 120 Millionen Euro mache ich das. Und als die Halle dann fertig war – die Corona-Zeit hat viel kaputt gemacht – hat die Halle 320 Millionen gekostet. Und Herr Mateschitz hat gesagt: ‚Mein Wort gilt‘. Wo gibt’s das heute noch?“
Hoeneß: „Schade, dass er sie nie erlebt hat“
Hoeneß weiter: „Eigentlich müsste die Halle nicht SAP Garden, sondern Dietrich-Mateschitz-Halle heißen. Er ist der Gründervater dieser Halle. Schade, dass er sie nie erlebt hat.“
Eröffnet wurde die Spielstätte im Münchner Olympiapark im September 2024 – fast genau zwei Jahre nach Mateschitz‘ Tod. Die Namensrechte erwarb Software-Riese SAP.
Hoeneß ist regelmäßiger Gast bei den Spielen von Bayerns Basketballern. Für die Sportart begeistert sich der langjährige Präsident und Manager der Fußballer nach eigener Aussage schon seit Jugendzeiten: „Ich war immer ein Basketball-Fan, weil ich in Ulm in der Schulmannschaft gespielt habe. Ich war immer schnell unter’m Korb, Werfen war okay.“
