Musikwettbewerb in Wien

Der Countdown beginnt – gleich startet der ESC 2026


Aktualisiert am 16.05.2026 – 20:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Sarah Engels: Die Sängerin wird Deutschland heute Abend im ESC mit ihrem Song „Fire“ vertreten. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA)

Der 70. Eurovision Song Contest startet in Wien. Sarah Engels tritt für Deutschland an, doch die Favoriten kommen aus weiter Ferne. Das Event im Liveticker.

25 Nationen treten in Wien zum Eurovision Song Contest an. Deutschland wird dabei von Sängerin Sarah Engels vertreten. Ihren Popsong „Fire“ verbindet sie mit einer passenden Pyro-Performance, einem spektakulären Stunt und einem Hingucker-Look. Doch wird das alles für eine gute Platzierung reichen? Die Vorzeichen stehen schlecht: Laut der Wettquoten landet Deutschland auf den hinteren Rängen – und auch der Startplatz Nummer zwei gilt als verflucht.

Sarah Engels lässt sich davon nicht entmutigen. Die Sängerin hat im Interview mit t-online vorab über die Chancen, in Wien zu überraschen, aber auch über den immensen Druck gesprochen. Und auch der t-online-Liveticker bleibt optimistisch: Bühne frei für den größten Musikwettbewerb und bis zu 160 Millionen Fernsehzuschauer weltweit.

Der ESC 2026 im Liveticker

20 Uhr: In einer Stunde beginnt das Spektakel in Wien. Doch vor der Stadthalle stauen sich die Massen. Auch unser Reporter steht noch in der Schlange und wartet auf Einlass. Parallel zieht ein Gewitter auf. Was für ein Ärger – und wir waren uns sicher, dass es erst so richtig knallt und kracht, wenn die Acts heute auf der Bühne ihre Shows zum Besten geben.

  • Reportage zum ESC in Wien: Stadt zwischen Party und Protest
t-online-Reporter Tobias Schibilla in Wien: Vor der Stadthalle zieht ein Gewitter auf, doch wie sagten unsere Großmütter immer? Richtig: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht gekleidete Leute. (Quelle: Privat)

19.50 Uhr: Ein Überblick zur Startreihenfolge gefällig? Na dann mal los: So werden die Künstlerinnen und Künstler heute in Wien auftreten!

  • 1. Dänemark: Søren Torpegaard Lund – „Før Vi Går Hjem“
  • 2. Deutschland: Sarah Engels – „Fire“
  • 3. Israel: Noam Bettan – „Michelle“
  • 4. Belgien: ESSYLA – „Dancing on the Ice“
  • 5. Albanien: Alis – „Nân“
  • 6. Griechenland: Akylas – „Ferto“
  • 7. Ukraine: LELÉKA – „Ridnym“
  • 8. Australien: Delta Goodrem – „Eclipse“
  • 9. Serbien: LAVINA – „Kraj Mene“
  • 10. Malta: AIDAN – „Bella“
  • 11. Tschechien: Daniel Zizka – „CROSSROADS“
  • 12. Bulgarien: DARA – „Bangaranga“
  • 13. Kroatien: LELEK – „Andromeda“
  • 14. Großbritannien: LOOK MUM NO COMPUTER – „Eins, Zwei, Drei“
  • 15. Frankreich: Monroe – „Regarde!“
  • 16. Moldau: Satoshi – „Viva, Moldova!“
  • 17. Finnland: Linda Lampenius x Pete Parkkonen – „Liekinheitin“
  • 18. Polen: ALICJA – „Pray“
  • 19. Litauen: Lion Ceccah – „Sólo Quiero Más“
  • 20. Schweden: FELICIA – „My System“
  • 21. Zypern: Antigoni – „JALLA“
  • 22. Italien: Sal Da Vinci – „Per Sempre Sì“
  • 23. Norwegen: JONAS LOVV – „YA YA YA“
  • 24. Rumänien: Alexandra Căpitănescu – „Choke Me“
  • 25. Österreich: COSMÓ – „Tanzschein“

19.45 Uhr: Ein bisschen Regelkunde für das Klugscheißen auf dem Sofa? Bitteschön: Für den ESC 2026 wurden die Regeln angepasst. Neu war etwa, dass in den Halbfinalen über das Weiterkommen nicht mehr allein das Publikum entschied. Die Hälfte der Punkte vergaben wieder die nationalen Jurys – ein Regelwerk, das zuletzt nur im Finale gegolten hatte.

Außerdem: Die maximale Anzahl der Stimmen des Publikums via App, SMS und Anruf wurde von 20 auf 10 reduziert. Damit reagierte die Europäische Rundfunkunion (EBU) auf das Ergebnis des ESC 2025. Vor einem Jahr hatte die israelische Sängerin Yuval Raphael dank eines überwältigenden Publikums-Votings Platz zwei errungen. Es gab Vermutungen, dass dem Ergebnis eine strategische Mobilisierung der Zuschauer und Zuschauerinnen zugunsten Israels zugrunde lag.

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