Chipsparte
Maschinenbauer Trumpf schafft 200 neue Stellen
07.11.2026 – 01:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Maschinenbauer Trumpf hat zuletzt Stellen abgebaut und Verluste verzeichnet. Nun plant das Unternehmen einen gezielten Aufbau in einem Wachstumsbereich.
Trumpf will an seinem Stammsitz in Ditzingen mehr als 200 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Maschinenbauer aus dem Landkreis Ludwigsburg baut dafür seine Chipsparte aus, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Die Produktionskapazitäten in diesem Bereich sollen sich innerhalb von zwei Jahren verdoppeln.
Technik-Vorstand Berthold Schmidt zufolge ist die Halbleitersparte innerhalb des Unternehmens beim Auftragseingang und bei der Umsatzprognose proportional führend. Trumpf stellt unter anderem hochpräzise Lasersysteme her, die für Maschinen benötigt werden, welche Chips mit Strukturen von weniger als sieben Nanometern fertigen.
Solche Chips gelten als die leistungsstärksten für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Darüber hinaus beliefert Trumpf nach eigenen Angaben sämtliche relevanten Ausrüster von Chipfabriken mit Plasmageneratoren. „Wir entwickeln gerade neue Generatoren, um Schichten von Atomdicke zu bearbeiten sagte Schmidt dem „Handelsblatt“.
Im Geschäftsjahr 2025/26, das am 30. Juni endete, erwirtschaftete Trumpf unterm Strich 393,5 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen ein Minus verbucht, belastet durch die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für den Stellenabbau. Zum Ende des Geschäftsjahrs beschäftigte Trumpf weltweit 17.583 Menschen, 720 weniger als im Jahr zuvor. In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675, wie das Unternehmen im Oktober mitgeteilt hatte.
