Nach Zusammenbruch

So lange fehlt Kompany dem FC Bayern noch


Aktualisiert am 29.10.2026 – 11:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Vincent Kompany: Er wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen. (Quelle: Ulrich Hufnagel/imago-images-bilder)

Am Mittwoch wurde Bayern-Trainer Vincent Kompany nach seinem Zusammenbruch aus dem Krankenhaus entlassen. An der Seitenlinie wird er aber noch eine Weile nicht stehen.

Bayern-Trainer Vincent Kompany wird seinem Klub noch knapp einen Monat fehlen. Ein entsprechender Bericht der „Bild“-Zeitung deckt sich mit t-online-Informationen. Der 40-Jährige wird nach seinem Zusammenbruch frühestens nach der Länderspielpause vom 9. bis zum 17. November an die Seitenlinie zurückkehren. Das erste Spiel für den Rekordmeister steht da am 20. November gegen den 1. FC Köln an. Damit wird Kompany mindestens drei weitere Spiele verpassen: das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag, das Champions-League-Duell gegen Atlético Madrid am Dienstag und die Bundesliga-Partie gegen Mainz am Samstag kommender Woche.

Kompany war am vergangenen Freitag auf dem Vereinsgelände zusammengebrochen, als er gerade bei einer Trainingseinheit der U23 zuschaute. Mit einem Notarzt war der Bayern-Trainer ins Krankenhaus gebracht worden. Erst am Mittwoch war er nach ausführlichen Untersuchungen wieder aus der Klinik entlassen worden.

Wie Bayern-Sportvorstand Max Eberl im Rahmen des DFB-Pokalspiels gegen den 1. FC Magdeburg bekanntgab, ist bei Kompany eine Hirnhautreizung festgestellt worden, die den Zusammenbruch verursacht habe. Ein Virus, das den Bayern-Trainer in der Woche vor dem Zusammenbruch geplagt hatte, stand laut Eberl nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall.

Kompany könne nun zu Hause seine Reha angehen. „Das heißt für ihn: Ruhe und Medikamente“, berichtete Eberl. „Dann bin ich mir sicher, dass er bald wieder mit 100 Prozent am Rand steht.“ Auf Nachfrage wollte der Sportvorstand aber keinen konkreten Zeitpunkt benennen. „Er wird alle Zeit bekommen“, betonte der 53-Jährige.

Auch Eberl selbst hatte indes in den vergangenen Tagen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen – diese habe er nun aber hinter sich gelassen: „Ich bin das kleinste Problem. Ich bin hier und stehe Rede und Antwort“, sagte er am Mittwoch.

Share.
Die mobile Version verlassen