Nur ein kurzer DFB-Pokal-Schreck
Bayern überrollt Außenseiter auch ohne Kane
Aktualisiert am 28.10.2026 – 22:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Gegen einen Zweitligisten erleben die Münchener einen kurzen Schreckmoment. Der FCB schlägt aber eindrucksvoll zurück.
Der FC Bayern hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals vor heimischer Kulisse mit 6:1 (2:1) gegen den 1. FC Magdeburg durchgesetzt und damit das Achtelfinale erreicht. In Abwesenheit von Harry Kane, der über 90 Minuten auf der Bank saß, trafen Michael Olise (10. und 51. Minute), Ismael Saibari (21.), Alphonso Davies (70.), Nathaniel Brown (73.) und David Santos (90.+3) für den Rekordmeister.
Mateusz Zukowski hatte für den lange Zeit mutig dagegenhaltenden Zweitligisten zwischenzeitlich ausgeglichen (15.), bei den Hausherren damit aber nur einen kurzen Schreckmoment verursacht. Auf wen die Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals treffen, klärt sich bei der Auslosung am Sonntagabend.
So lief das Spiel
Die Magdeburger verdienten sich vor tausenden mitgereisten Anhängern ein Lob für ihren Auftritt in der ersten Spielhälfte. Der Tabellenfünfte der 2. Liga versteckte sich nicht. Und er ärgerte den Favoriten ein wenig. Mateusz Zukowski erzielte mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 (15.). Und Baris Atik wäre bei einem Pfostenschuss beinahe das 2:2 geglückt (45.+2). Die Bayern-Stars agierten in der Defensive vor Torwart Jonas Urbig, der erneut den angeschlagenen Manuel Neuer ersetzte, bisweilen nachlässig und körperlos.
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Offensiv aber zeigten die Bayern ihre enorme Qualität. Immer wenn sie das Tempo anzogen und die Konzentration hochfuhren, hatten sie alles im Griff. Und die individuelle Klasse blitzte vor allem bei den Toren auf. Beispielhaft dafür war das 1:0: Youngster Lennart Karl schickte Saibari mit einem wunderbaren Pass in die Tiefe. Der Marokkaner legte quer auf Olise, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste.
Beim 2:1 war es umgekehrt. Olise bediente Saibari, der mit einem Lupfer über den Torwart vollendete. Kein Schussglück hatte Jungstar Karl, der viel versuchte, aber bei einem wuchtigen Abschluss seinen Meister in Magdeburgs Torwart Dominik Reimann fand (59.).
Spätestens nach dem lässig verwandelten Elfmeter von Olise zum 3:1, vor dem der eingewechselte Davies gefoult wurde, war die Siegerfrage aber geklärt. Davies und Brown schraubten das Ergebnis mit einem Doppelschlag in die Höhe. Youngster Santos setzte den Schlusspunkt in der Nachspielzeit.
