Gefoltert, erschossen, gekreuzigt

Nach Katzentod: 2.000 Euro Belohnung für Hinweise


30.10.2026 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine schwarze Katze liegt auf dem Boden (Symbolbild): In Österreich wurde eine Katze gequält und getötet. (Quelle: IMAGO/Karina Hessland-Wissel/imago)

Im Nachbarland Österreich machen Passanten neben der Fahrbahn einen gruseligen Fund. Von den Tätern fehlt jede Spur. Nun reagiert eine Tierschutzorganisation.

Nach dem Fund einer gekreuzigten Katze in Österreich sind 2.000 Euro Belohnung ausgesetzt worden. Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe hofft damit auf Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern.

Passanten hatten das tote Tier am 14. Oktober neben einer Straße in der Gemeinde Admont im österreichischen Bundesland Steiermark entdeckt. Die schwarze Katze war an einem behelfsmäßigen, etwa einen Meter hohen Holzkreuz befestigt. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass sie offenbar noch zu Lebzeiten gequält und anschließend erschossen worden war.

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Da die Ermittlungen bislang erfolglos blieben, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 059133 6341 bei der Polizei in Admont melden.

Halloween: Tierschutzorganisation warnt vor Nachahmern

Die Belohnung gehe auf die Initiative eines Spenders zurück, der anonym bleiben wolle, teilte die Pfotenhilfe mit. Dieser sei angesichts der „unfassbar grausamen Kreuzigung“ zutiefst erschüttert.

Die Organisation befürchte gerade zu Halloween am Samstag Nachahmungstaten. Sie empfiehlt, Freigänger in dieser Nacht drinnen zu lassen, und bei Verdachtsfällen nicht zu zögern und entweder sofort selbst einzugreifen oder die Polizei zu alarmieren.

Bereits im August hatte ein Gerichtsurteil in einem ähnlichen Fall in Österreich für Empörung gesorgt. Vier junge Männer hatten ein Video online gestellt, das zeigte, wie sie einen Kater namens „Schmotzer“ mit einem Bolzenapparat und einer Schaufel quälten und töteten. Der Prozess vor dem Landesgericht Innsbruck endete für alle Angeklagten mit einem Freispruch.

Die Männer hatten angegeben, die Katze bereits verletzt vorgefunden und lediglich von ihrem Leiden erlöst zu haben. Das Gericht sah den Tatbestand der mutwilligen Tötung als nicht erfüllt an.

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