Die nächsten Grand Tours im Blick

Nach schwerem Unfall: Superstar in der Reha


Aktualisiert am 16.09.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Tadej Pogačar: Der Dominator des Radsports gewann in diesem Sommer seine fünfte Tour de France. (Quelle: IMAGO/Abdullah Firas/ABACA/imago)

Bei der Vuelta a España in diesem Jahr stand Tadej Pogačar kurz vor einem Grand-Tour-Hattrick. Ein Sturz zwang ihn zur Aufgabe – jetzt sitzt er wieder auf dem Rad.

Tadej Pogačar hat nach seinem verletzungsbedingten Aus bei der Vuelta a España den nächsten Schritt in Richtung Genesung gemacht. Auf dem Weg zum Gesamtsieg war Pogačar bei der Spanien-Rundfahrt über einen Stein auf der Strecke gestürzt. Bei dem Sturz brach sich der Superstar des Radsports sein linkes Schlüsselbein und einen Halswirbel. Außerdem erlitt er eine Gehirnerschütterung.

Mit einem Sieg in Spanien wäre der 27-Jährige gerade einmal der neunte Fahrer der Geschichte geworden, der in seiner Karriere alle drei Grand Tours gewinnen konnte. Bei der Tour de France war der Slowene in diesem Sommer zum insgesamt fünften Mal als Gesamtschnellster über die Ziellinie in Paris gefahren. Damit steht er mit Radsportikone Eddy Merckx gemeinsam auf Platz 1 der Gesamtsiege. Den Giro d’Italia hatte Pogačar 2024 bereits gewonnen.

Knapp drei Wochen nach seinem schweren Sturz zeigt sich Pogačar in den sozialen Netzwerken nun wieder in Angriffslaune. Zusammen mit seiner Partnerin Urska Zigart trainiert der amtierende Straßenrennradweltmeister für sein Comeback. Zigart, ebenfalls Radprofi, stürzte zuvor bei der Faun Tour Femmes schwer und erlitt einen Kieferbruch.

Für Pogačar bedeutete sein Sturz das Saison-Aus, er baue jetzt aber „die Belastung mit Blick auf die nächste Saison wieder auf“. Sein Teamchef von UAE Mauro Gianetti betonte den Stellenwert von Geduld in der Reha nach einer solch schweren Verletzung. „Das Wichtigste ist jetzt, Tadej eine allmähliche und kontrollierte Rückkehr aufs Rad zu ermöglichen, ohne den geringsten zusätzlichen Druck.“ Pogačar wird aller Voraussicht nach 2027 wieder voll angreifen können.

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