Politiker stürzt ab

Umfrage: Spahn hat der CDU geschadet

21.07.2026 – 09:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Jens Spahn (Archivbild): Der ehemalige Unions-Fraktionschef ist am Wochenende zurückgetreten. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

In einem Politikerranking rangierte Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem letzten Platz. Jetzt steigt er auf, weil ein Unionskollege abstürzt.

Jens Spahn hat mit seiner Vaterschaft durch eine Leihmutterschaft der CDU geschadet. Diese Meinung haben 68 Prozent der Befragten einer Insa-Umfrage, über die die „Bild“-Zeitung berichtet. 69 Prozent der Befragten halten Spahn in der Befragung, die zwischen Freitag und Montag stattfand, für (eher) unglaubwürdig. Nur noch jeder zehnte Befragte hat demnach eine positive Meinung von Spahn.

Und auch im Insa-Politikerranking vertreibt Spahn Bundeskanzler Friedrich Merz vom letzten, dem 20. Platz und büßt damit zwei Plätze ein. Bei den oberen Plätzen hat sich hingegen wenig verändert. Verteidigungsminister Boris Pistorius liegt unangefochten auf Platz eins, Grünen-Ministerpräsident Cem Özdemir und CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst folgen auf Platz zwei und drei. AfD-Chefin Alice Weidel rutscht einen Platz hoch und landet nun auf Platz vier, CSU-Ministerpräsident Markus Söder folgt auf dem fünften Platz.

Spahn und sein Mann hatten in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte ihren Sohn Georg zur Welt. Damit umgingen sie das in Deutschland geltende Verbot, das Spahn in der CDU mitgetragen hat. Am Samstag trat Spahn dann nach deutlicher Kritik als Fraktionsvorsitzender zurück.

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