Es ist empfohlen, regelmäßige PSA-Tests durchführen zu lassen, um mit der Zeit einen Verlauf über die Werte zu erhalten und diese entsprechend interpretieren zu können. Ein Basis-PSA-Wert im Alter von 40 bis 50 Jahren dient als Vergleich für spätere Tests.

Wann PSA-Werte checken lassen?

Laut dem Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. zufolge reicht meist die regelmäßige Vorsorge ab 45 Jahren. Sollte jedoch schon einmal Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt sein, ist es ratsam, bereits ab 40 Jahren zum urologischen Check-up zu gehen.

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Ab wann ist der PSA-Wert auffällig?

Ein PSA-Wert unter 3 ng/ml gilt als unauffällig: Ein PSA-Wert unter 1,5 ng/ml sollte alle fünf Jahre kontrolliert werden, ein PSA-Wert zwischen 1,5 ng/ml und 2,99 ng/ml alle zwei Jahre. Ein PSA-Wert über 3 ng/ml gilt als auffällig und sollte abgeklärt werden. In der Regel wird der Test zunächst wiederholt, um zufällige Schwankungen oder Messfehler auszuschließen.

Auf erhöhten PSA-Wert folgen weitere Untersuchungen

Die medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland erachten eine Gewebeentnahme (Biopsie) als sinnvoll, wenn der PSA-Wert über vier Nanogramm pro Milliliter liegt und eine zweite Messung diesen Wert bestätigt – oder wenn der PSA-Wert im Laufe mehrerer Messungen deutlich ansteigt.

Beträgt der PSA-Wert zehn Nanogramm pro Milliliter, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Prostatakrebs vorliegt, der Stiftung Deutsche Krebshilfe zufolge bei 50 Prozent. Dann ist die Erkrankung laut den Krebsexperten meist weiter fortgeschritten und nur noch in circa 55 Prozent der Fälle heilbar.

Auffällige Blutwerte: Stellt der Arzt bei der Blutuntersuchung einen erhöhten PSA-Wert fest, kann das ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata oder eine Entzündung sein. (Quelle: Kubra Cavus/getty-images-bilder)

PSA-Test: Vor- und Nachteile der Prostatakrebsfrüherkennung

Bevor Männer sich für oder gegen den PSA-Test zur Prostatakrebsfrüherkennung entscheiden, sollten sie das Für und Wider des Tests abwägen. Gründe, die für die Früherkennung sprechen:

  • Der Test senkt das Risiko, Krebs erst im fortgeschrittenen Stadium zu diagnostizieren.
  • Der Test kann das Risiko senken, an Prostatakrebs zu sterben.

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