Hamburg schwitzt
Das sind die bisherigen Hitzerekorde in Norddeutschland
24.06.2026 – 07:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Samstag werden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bis zu 38 Grad erwartet. Damit könnten Rekorde fallen.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den kommenden Samstag (27. Juni 2026) in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Temperaturen zwischen 37 und 38 Grad Celsius. Solche Werte wurden in der Region zuletzt im Juli 2022 gemessen. Damals fielen in allen drei Bundesländern die bisherigen Hitzerekorde, wie Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen.
Neben den allgemeinen Landesrekorden könnten in den kommenden Tagen auch die Juni-Bestmarken der drei Bundesländer gebrochen werden.
- Hamburg: Der Temperaturrekord für Hamburg liegt bei 40,1 Grad. Gemessen wurde er am 20. Juli 2022 in Hamburg-Neuwiedenthal. Dieser Wert war zugleich der bundesweite Spitzenwert. Bis dahin hatte der Hamburger Rekord mehr als 30 Jahre lang bei 37,3 Grad gelegen, gemessen im August 1992 in Hamburg-Fuhlsbüttel.
Der heißeste Juni wurde bislang am 29. Juni 1947 registriert: 36,5 Grad an der ehrenamtlich betreuten Station Hamburg-Bergedorf. In den vergangenen 20 Jahren lag die Juni-Höchsttemperatur zuletzt am 30. Juni 2019 bei 35,7 Grad in Hamburg-Neuwiedenthal. - Schleswig-Holstein: Auch hier fiel der Landesrekord am 20. Juli 2022. In Grambek im Kreis Herzogtum Lauenburg kletterte das Thermometer auf 39,1 Grad. Zuvor hatte der Rekord bei 38,0 Grad aus dem Jahr 2019 gelegen. Zuvor lag der Landesrekord bei 38,0 Grad aus dem Jahr 2019.
Der bisherige Juni-Rekord beträgt 36,3 Grad, gemessen am 20. Juni 2000 in Pelzerhaken im Kreis Ostholstein. - Mecklenburg-Vorpommern: Auch Mecklenburg-Vorpommern blieb bislang knapp unter der 40-Grad-Marke. Am 20. Juli 2022 registrierte der Deutsche Wetterdienst in Boizenburg an der Elbe 39,4 Grad.
Die bislang höchste Juni-Temperatur im Land wurde am 30. Juni 2019 in Anklam gemessen: 37,3 Grad.
