Leckerer Frühlingsgenuss

Maibowle: So gelingt der deutsche Klassiker


08.05.2026 – 03:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Waldmeister und Maibowle: Die Herstellung von des Getränks ist unkompliziert. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Heike Rau/imago)

Die Maibowle gilt als klassischer Drink fürs Frühjahr und wird vor allem im Mai gern serviert. Selbermachen ist am besten, aber wie funktioniert es?

Der Geschmacksträger der Maibowle ist eine ganz bestimmte Pflanze, die es bislang nur in wenigen Gärten gibt. Es existieren zwar zunehmend moderne Alternativen und Varianten, aber die eine Pflanze gehört irgendwie zum Traditionsgetränk dazu. Welche das ist und wie Maibowle lecker wird, berichtet der nachfolgende Artikel.

Das typische Aroma der Maibowle stammt fast vollständig vom Waldmeister. Er wird seit Jahrhunderten zum Aromatisieren und Würzen von Speisen und Getränken verwendet und ist für seinen leicht bitteren, aromatischen Geschmack bekannt.

Bei der Nutzung von frischem Waldmeister ist es wichtig, dass er nicht zu lange in der Bowle zieht, weil der Geschmack sonst bitter wird. Blühender Waldmeister ist nicht empfehlenswert, in den meisten Rezepten setzt man auf nicht blühende Stängel.

Zu Waldmeister gibt es oft Sicherheitswarnungen, aufgrund seines Cumarin-Gehalts. In zu großen Mengen führt der Stoff bei einigen Nutzern zu Übelkeit und Schwindel oder Kopfschmerzen.

Pro Kilogramm frischer Pflanze sind 203 Milligramm Cumarin enthalten. 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag gilt als sicher. Bei Maibowle wird der Waldmeister nur überbrüht, nicht komplett verzehrt. Der Konsum des Getränks gilt daher als sicher.

Es gibt viele Rezepte für Maibowle, einige davon werden auch immer wieder abgewandelt. Klassische Inhaltsstoffe wie Waldmeister und Weißwein gehören aber dazu.

Die Zutaten für sechs Gläser:

Wenn die Bowle familienfreundlich und alkoholfrei werden soll, ist als Ersatz für Weißwein und Sekt eine Mischung aus weißem Traubensaft und Apfelsaft, mit einem Schuss Sprudel empfehlenswert. Die Frische bleibt, denn der Waldmeister gehört auch bei dieser Variante dazu.

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