- Nehmen Sie die Eier ein paar Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank. Dann ist der Temperaturunterschied von Eiern und Kochwasser nicht so groß. Die Ausgangstemperatur ist geringer.
- Stechen Sie die Eier vorab mit einem Eierstecher – oder alternativ vorsichtig mit einer Nadel – am unteren Ende an. Dadurch kann die Luft aus der Blase im Ei entweichen und der Druck auf die Schale ist nicht so groß.
- Geben Sie eine Prise Salz oder einen Schuss Essig ins Wasser. Das verhindert zwar nicht das Aufplatzen, lässt das Eiweiß aber schneller gerinnen, sollte es austreten. Zudem läuft dadurch auch weniger Eiweiß aus dem Ei.
Diese Faktoren beeinflussen die Kochzeit
Addieren Sie bei Eiern der Größe L etwa 30 Sekunden zur Garzeit hinzu. Bei S-Eiern können Sie knapp 30 Sekunden von der Kochdauer abziehen.
Allerdings sind Eier aus einer Größenklasse wie S, M, oder L nicht immer gleich groß. Es kann zu einer Abweichung von einigen Gramm kommen. Wenn Ihnen ein Ei also größer vorkommt als andere Eier aus der gleichen Charge, dann müssen Sie es etwas länger kochen lassen, um den gewünschten Härtegrad zu erzielen.
Kommt das Ei direkt aus dem Kühlschrank? Dann dauert es etwas länger, bis es die gewünschte Konsistenz hat.
Die Anzahl der Eier, die Sie in das sprudelnde Wasser geben, beeinflusst ebenfalls die Garzeit. Denn jedes zusätzliche Ei, das Sie in den Topf geben, verringert die Wassertemperatur zusätzlich. Es dauert dadurch länger, bis die Eier weich genug sind.
Eier mit Küchenhelfer kochen
Wer das perfekte weich gekochte Ei kochen möchte und keine Eieruhr hat, kann auch ein elektronisches Ei mit in den Topf geben. Es zeigt durch Geräusche an, wann das Ei den gewünschten Härtegrad erreicht hat. Die Küchenhelfer können aber nicht nur piepen, einige von ihnen verfärben sich beim Eierkochen entsprechend der Garzeit oder spielen Musik ab.
Anleitung: Frühstücksei kochen
Wie kocht man überhaupt ein leckeres Frühstücksei? So geht das Eierkochen-„Grundrezept“:
- Bringen Sie Wasser in einem Topf zum Kochen.
- Stechen Sie mit einem Eierstecher an der runderen Seite des Eis ein kleines Loch in die Schale. Die Luft auf dieser Seite des Eis kann so entweichen und Sie verringern damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Schale beim Kochen aufplatzt. Wenn Sie keinen Eierpieker im Haushalt haben, dann können Sie auch eine Nadel nehmen.
- Geben Sie die Eier in das Wasser. Lassen Sie sie dazu über einen Esslöffel in den Topf gleiten, damit Sie sich nicht verbrühen. Stellen Sie sogleich die Uhr.
- Nehmen Sie die Eier nach Ablauf der Garzeit vorsichtig aus dem Wasser heraus und schrecken Sie sie gründlich ab.
