Topspiel der 2. Liga

Sieg gegen Bundesliga-Absteiger – KSC macht Sprung

Aktualisiert am 31.10.2026 – 22:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Marvin Wanitzek: Er schoss das zweite Tor gegen Heidenheim. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Der KSC ist nicht mehr Tabellenvorletzter der 2. Liga. Dabei half ein couragierter Auftritt im Topspiel.

Der Karlsruher SC hat nach dem 1:6-Debakel gegen den 1. FC Magdeburg vom letzten Wochenende eine passende Antwort auf dem Platz geliefert und das Topspiel am Samstagabend gegen Bundesliga-Absteiger Heidenheim mit 2:1 gewonnen. Tim Civeja (19.) und Marvin Wanitzek (80.) trafen für Karlsruhe, Alessandro Vogt (88.) hatte den Anschlusstreffer für Heidenheim erzielt.

Durch den Sieg machte der KSC einen Sprung vom vorletzten Platz auf Platz elf der Tabelle. Heidenheim bleibt mit 15 Zählern vorerst Sechster.

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So lief das Spiel

Die Karlsruher starteten so feurig in das Landesduell wie ihre Fans, die auf den Stehplätzen dutzende Pyrofackeln abbrannten. Shio Fukuda, der ein starkes Spiel machte, traf bereits in der 2. Minute ins Netz, stand zuvor aber knapp im Abseits. Deniz Ofli vergab kurz darauf die Großchance zur Führung, als er am stark reagierenden FCH-Torhüter Thomas Dähne scheiterte. Christoph Kobald und Civeja verpassten es ebenfalls, die Badener für eine couragierte Anfangsphase zu belohnen.

Vor allem Spielmacher Marvin Wanitzek aus dem halblinken Mittelfeld heraus und Stürmer Fukuda belebten die beim Pokal-Aus in Mönchengladbach (0:2) noch so schlappe KSC-Offensive. Für das überfällige 1:0 sorgte schließlich Civeja, der sich nach Wanitzeks Vorlage gegen mehrere Heidenheimer durchtankte und wuchtig abschloss.

Von den Heidenheimern, die im Mittelfeld kaum präsent waren, kam überraschend wenig. Die beiden früheren KSC-Stürmer Mikkel Kaufmann, der die beste FCH-Chance in Hälfte eins vergab, und Budu Siwsiwadse fanden fast nicht statt. Defensiv wirkten die Schwaben oft anfällig gegen die wesentlich zielstrebigeren Gastgeber.

In Hälfte zwei fanden die Heidenheimer etwas besser ins Spiel, mehr als Kaufmanns Kopfball-Chance sprang gegen die kompakt verteidigende KSC-Dreierkette zunächst aber nicht heraus. Karlsruhe tat offensiv zwar weniger, hatte in Wanitzek aber einen Freistoßexperten an Bord. Der 33-Jährige zirkelte den Ball aus 17 Metern perfekt ins linke obere Eck. Vogts Kopfballtor kam zu spät für eine erfolgreiche Aufholjagd.

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