In den Kühlschrank oder nicht?
Erdbeeren lagern: Diesen Fehler sollten Sie vermeiden
Aktualisiert am 30.04.2026 – 14:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie sind anfällig für Schimmelsporen und bilden schnell Druckstellen: Erdbeeren sind sehr empfindliche Früchte. Wie und wo lagert man sie also am besten?
Erdbeeren sollten Sie am besten immer frisch verzehren. Dann schmecken sie besonders gut und besitzen die meisten Vitamine. Im Optimalfall müssen Sie sie also gar nicht lagern. Wenn die Schale aber doch einmal nicht leer wird, sollten Sie die Erdbeeren im Kühlschrank aufbewahren, am besten abgedeckt im Gemüsefach.
Als Behältnis eignet sich besonders gut ein Sieb, eine flache Box mit Löchern oder ein perforierter Plastikbeutel, damit etwas Luft an das Obst gelangt. Wenn möglich, sollten die Beeren nicht aufeinander liegen – sonst können Druckstellen entstehen.
Wer mag, kann etwas Küchenpapier unter die Erdbeeren im Kühlschrank legen. Es nimmt Kondenswasser auf – so vermeiden Sie, dass die Früchte feucht werden, was Schimmelbildung begünstigt.
Wichtig ist zudem, dass Sie die Erdbeeren vor der Lagerung nicht waschen. Andernfalls verlieren sie an Geschmack und Aroma, wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse mitteilt. Auch die Blätter sollten erst kurz vor dem Verzehr entfernt werden.
Vor dem Verzehr sollten Sie die Erdbeeren nicht mit einem harten Wasserstrahl abbrausen. Dieser könnte die Früchte beschädigen. Legen Sie sie stattdessen in eine Schüssel mit Wasser und waschen Sie sie darin vorsichtig ab.
Und: Den grünen Ansatz an den Beeren sollten Sie erst nach dem Reinigen entfernen. Sonst verwässert sich das Aroma.
Im Kühlschrank halten sich Erdbeeren etwa zwei Tage. Wenn Sie Erdbeeren länger lagern wollen, können Sie sie einfrieren. In der Tiefkühltruhe halten sie sich etwa zehn Monate. Aber Achtung: aufgetaute Erdbeeren sind deutlich weniger fest als frische und können schnell matschig werden.
