Luftiger Dresscode: die richtige Kleidung
Leichte und weite Kleidung ist bei hohen Temperaturen angenehmer – und zumindest brustabwärts sieht im Homeoffice vermutlich eh niemand, was Sie tragen. Naturfasern wie zum Beispiel Leinen sind bestens geeignet, Kunstfasern wie Polyester hingegen lassen kaum Luft an die Haut und werden so schnell unangenehm, sobald Sie anfangen zu schwitzen.
Die Hitze aussperren: Fenster abdunkeln
Soweit möglich, sollten Sie ihre Räume abdunkeln – so kommt weniger Sonne und damit weniger Wärme herein. Wortwörtlich im Dunkeln sitzen müssen Sie natürlich nicht. Nutzen Sie als Lichtquelle jedoch, wenn möglich, Fenster, auf denen die Sonne gerade nicht steht. Zudem reicht es aus, vor der Arbeit einmal gut durchzulüften. Danach sollten Sie die Fenster am besten geschlossen halten, um nicht noch wärmere Luft hineinzulassen.
- Zehn Tipps zur Abkühlung: So halten Sie die Hitze aus der Wohnung raus
Wer gerne auf dem Balkon oder der Terrasse arbeitet, sollte unbedingt für Schatten sorgen – und in den heißen Stunden am Nachmittag lieber ins kühlere Haus umziehen.
Kein Kleben am Stuhl: das richtige Mobiliar
Auch die Einrichtung des Heim-Büros kann bei hohen Temperaturen entscheidend sein. Vor allem der Stuhl steht hier im Fokus. Besonders angenehm sind Modelle mit luftdurchlässiger Rückenlehne. Auf Stühlen aus Plastik oder Kunstleder schwitzen Sie hingegen noch mehr. Als kurzfristige Abhilfe kann hier ein Handtuch oder Kissen auf der Sitzfläche oder im Rücken dienen.
Stecker ziehen: Elektrogeräte ausschalten
Elektrogeräte geben bei Betrieb Wärme ab – teilweise reicht dafür schon der Standby-Modus. Schalten Sie also alles ab, was Sie gerade nicht brauchen, wie zum Beispiel den Drucker, aber auch unnötige Lampen.
Ein Tipp: Herd, Backofen, Kühlschrank und Kaffeemaschine – die Küche ist voller Elektrogeräte und daher tendenziell einer der wärmsten Räume im Haus. Suchen Sie sich lieber einen kühleren Platz zum Arbeiten.
Kühles Nass: Fußbad, Sprühflasche und Co.
Kühles Nass kann für Abhilfe sorgen, wenn es Ihnen zu heiß wird. Ein kühles Fußbad unter dem Schreibtisch ist der Klassiker. Auch ein kühles, feuchtes Handtuch im Nacken hilft. Dieses sollten Sie austauschen, sobald es sich aufgewärmt hat. Mit einer Sprühflasche können Sie Ihre Haut leicht mit Wasser benetzen – die Verdunstung sorgt für Abkühlung. Achten Sie hier jedoch darauf, die Sprühflasche regelmäßig zu reinigen, ansonsten kann sie schnell zur Keimschleuder werden.
Die Handgelenke und Unterarme unter kaltes Wasser zu halten, kann Ihnen ebenfalls Erleichterung verschaffen. Auch an den Schläfen, am Hals und hinter den Ohren kann eine kalte Erfrischung guttun. Wenn Sie in der Pause Zeit dafür haben, können Sie auch kurz unter die lauwarme Dusche springen. Zu kalt sollte das Wasser jedoch nicht sein, damit Ihr Kreislauf nicht zu sehr belastet wird.
