Nach CSD-Anschlag
Sarah Connor: „Würde jederzeit wieder auftreten“
Aktualisiert am 26.07.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz nach dem Konzert von Sarah Connor kam es beim CSD in Berlin zu einem islamistischen Terroranschlag. Die Sängerin äußert sich nun erneut zum Vorfall und richtet den Blick nach vorn.
Eine Todesfahrt beendete am Samstagabend in der Hauptstadt schlagartig die Feierlichkeiten zum Christopher Street Day. Zahlreiche Menschen waren gekommen, um für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Intersexuellen und queeren Menschen einzustehen und im Anschluss zu feiern. Sarah Connor gab vor diesem Hintergrund ein Konzert am Brandenburger Tor. Im Anschluss musste die Sängerin genau wie alle anderen Teilnehmer der Veranstaltung evakuiert werden. Ein Auto raste in die Menschenmenge und verletzte zahlreiche Menschen, eine Frau starb. Jetzt hat sich Connor zu dem Vorfall geäußert und macht Mut.
„Ich würde jederzeit wieder auftreten und ich hoffe, wir machen das im nächsten Jahr wieder genauso! Noch lauter, noch bunter!“, richtet die 46-Jährige den Blick nach vorn. „Ich werde mich an die Liebe und Freude in euren Gesichtern erinnern“, schrieb sie weiter.
Ihre vier Kinder hätten sie an diesem Abend begleitet und seien von der Atmosphäre begeistert gewesen. „Der Vibe war unglaublich liebevoll, frei und friedlich.“ Ihr Sohn habe über die Dragqueens gesagt: „Die sahen aber schön aus, Mama.“ Auch Connors Mutter war vor Ort.
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„Wir waren so viele“
Außerdem sprach Connor den Opfern und Angehörigen „tiefes Mitgefühl“ aus. Die Tat bezeichnete sie als „ekelhaft und sinnlos“. Es sei ihr eine Ehre gewesen, beim CSD dabei gewesen zu sein. „Wir waren so viele“, schrieb sie.
Schon direkt nach dem Vorfall hatte sich Connor an ihre Fans gerichtet und verurteilte, dass „wieder irgendein Vollidiot ausgerastet ist“. Jetzt schrieb sie, zu diesem Zeitpunkt habe sie noch nicht so viel über den Anschlag gewusst, Angaben zum Täter habe es da noch nicht gegeben.
Die Polizei sucht aktuell mit einem Foto nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul Ballout. Eine oder mehrere Personen sollen sich anschließend aus dem Fahrzeug entfernt haben, teilte die Polizei mit. Außerdem sollen mehrere Menschen durch eine Machete verletzt worden sein.
