FC-Stürmer

Said El Mala für 50 Millionen? Ex-Fußballstar hält Preis für zu hoch

18.08.2026 – 04:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Said El Mala (Archivbild): Kaum ein Bundesliga-Star ist derzeit so sehr in den Diskussionen wie der FC-Stürmer. (Quelle: IMAGO/VITALII KLIUIEV/imago)

Der Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund ist geplatzt. In seiner „Kicker“-Kolumne ordnet Nils Petersen ein, was das für den jungen Kölner bedeuten könnte.

Der BVB ist raus – und ein Wechsel von Said El Mala scheint damit erst einmal vom Tisch. In seiner Kolumne beim „Kicker“ ordnet Ex-Bundesligaprofi Nils Petersen den geplatzten Transferpoker nun ein.

Der Angreifer des 1. FC Köln bleibt Insidern zufolge dem Verein über den Sommer hinaus wahrscheinlich treu. Sportvorstand Thomas Kessler geht demnach fest davon aus, dass der 19-Jährige auch in der kommenden Saison für den FC aufläuft.

Ob ein Angebot von RB Leipzig, über das berichtet wurde, den Poker noch einmal in Bewegung bringt, ist derzeit offen. Fest steht dagegen: Zu Borussia Dortmund wechselt El Mala in diesem Sommer nicht mehr. Der BVB war mit mehreren Offerten beim FC nicht zum Zug gekommen und hat sich mittlerweile zurückgezogen.

Nils Petersen: El Mala ist keine 50 Millionen Euro wert

Genau diesen Ausgang bewertet Nils Petersen in seiner Kolumne positiv. Verpokert habe sich aus seiner Sicht keine der Parteien: „Im Fall El Mala feiere ich am Ende alle drei Seiten, obwohl mindestens zwei Wünsche nicht in Erfüllung gegangen sind“, schreibt der Bundesliga-Rekordjoker (34 Tore nach Einwechslungen). Er begrüßte ausdrücklich, dass der BVB „klare Kante“ gezeigt und sein finanzielles Limit nicht überschritten habe. „Diesen Sommer ist er auch in meinen Augen noch keine 50 Millionen Euro wert“, betonte er.

Gleichzeitig zeigte Petersen Verständnis für die hohen Forderungen des FC: „Köln hat eine hohe Entschädigung definiert. Nur dafür hätten sie ihren Unterschiedsspieler abgegeben.“

Für El Mala selbst sieht Petersen in dem geplatzten Wechsel keinen Nachteil – im Gegenteil: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass El Mala eine starke Jetzt-erst-recht-Saison hinlegen wird. Es ist sein Verein, der Hype dürfte ihn beflügeln und der Konterfußball ist auf seine Stärken Tempo und Eins-gegen-eins-Duelle zugeschnitten“, schreibt Petersen.

Petersen rechnet mit vielen El Mala-Trikot verkäufen des FC

Ein Wechsel zu den Dortmundern hätte dagegen größere Herausforderungen mit sich gebracht: „Du kannst dir weniger schwächere Auftritte oder Phasen erlauben und die Gegner stehen tiefer, da gibt es weniger Raum hinter den Defensivreihen, die El Mala bespielen kann. Im Ballbesitzfußball hat er noch Verbesserungspotenzial“, so seine Analyse.

Auch wirtschaftlich könnte sich der Verbleib für den FC lohnen, deutet Petersen an: „Spannend, wie viel Geld die Kölner ab jetzt über Trikotverkäufe einnehmen werden. Nur wenige FC-Fans haben sich bislang das neue (schicke!) Trikot mit El Mala beflocken lassen – weil man annahm, dass 100 km nordöstlich mal so eben 50 Dortmunder Millionen in die Domstadt überwiesen werden.“

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