Airline äußert sich

Pilot sendet Entführungsalarm: Ryanair-Maschine kehrt um

24.09.2026 – 19:40 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Flugzeug von Ryanair (Symbolbild): Bei einem Flug aus Dublin kam es am Dienstag zu einem Vorfall. (Quelle: IMAGO/Jerry Andre/imago)

Ein Flug von Porto nach Dublin muss kurz nach dem Start umkehren. Eine Passagierin soll den Vorfall ausgelöst haben.

Ein Ryanair-Flug von Porto nach Dublin hat am Dienstagabend kurz nach dem Start umkehren müssen. Die Maschine landete wieder sicher in Porto, wohl wegen eines fälschlichen Entführungsalarms.

Berichten zufolge soll eine 48-jährige Passagierin den Vorfall ausgelöst haben. Sie soll einer Flugbegleiterin mehrere Blätter Papier übergeben und behauptet haben, von drei Personen verfolgt zu werden.

Laut portugiesischen Medienberichten soll der Pilot als Reaktion den Transpondercode 7.500 gesendet haben. Dieser Code signalisiert eine mögliche Entführung oder einen Eindringversuch ins Cockpit. Er löst automatisch Alarm bei der Flugsicherung aus.

Vorfall über Portugal: Airline spricht von „falschem Sicherheitsalarm“

Nach der Landung wurde die Frau aus der Boeing 737 gebracht. Die örtlichen Behörden identifizierten sie. Ryanair bezeichnete den Vorfall als „falschen Sicherheitsalarm“. Der Zwischenfall sei „schnell gelöst“ worden, so Ryanair.

Über den weiteren Verbleib der Frau gibt es widersprüchliche Berichte. Wie die portugiesische Zeitung „Correio da Manha“ berichtete, soll sie nach der Identifizierung wieder ins Flugzeug zurückgekehrt sein. Laut portugiesischen Medienberichten soll sie hingegen wegen ungebührlichen Verhaltens von der Polizei aus dem Flughafen eskortiert worden sein.

Der Flug FR7073 war um 22.25 Uhr in Porto gestartet. Nach dem Zwischenfall hob die Maschine kurz vor 01.30 Uhr erneut ab. Sie erreichte Dublin gegen 03.15 Uhr – rund zweieinhalb Stunden später als geplant.

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