Rick Okon

Ex-„Tatort“-Star verrät: „Ich lebe völlig unstetig“


19.05.2026 – 08:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Rick Okon: Im "Tatort" spielte er die Rolle des Kommissaren Jan Pawlak.

Rick Okon: Im „Tatort“ spielte er die Rolle des Kommissars Jan Pawlak. (Quelle: WDR/Stephan Pick)

2024 verabschiedete sich Rick Okon nach sechs Jahren aus dem „Tatort“. Jetzt zieht er im t-online-Interview ein Resümee.

In seiner Rolle als Kriminalkommissar Jan Pawlak wurde Rick Okon einem breiten Publikum bekannt. Mit noch nicht einmal 30 Jahren stand der Schauspieler da, wo viele seiner Kollegen gern hin möchten. Trotzdem verließ er die WDR-Produktion, gab sein sicheres Engagement bei den Öffentlich-Rechtlichen auf. Hat er diese Entscheidung jemals bereut?

„Das war damals eine bewusste Entscheidung, die ich auch zwei Jahre danach noch vertreten kann“, stellt Okon im Interview mit t-online klar. „Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim ‚Tatort Dortmund‘, die aber für mich begrenzt war.“ Dennoch habe er dort viele „tolle Leute kennengelernt“, die auch nach seinem Krimi-Aus noch an seiner Seite sind.

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Eine von ihnen ist Stefanie Reinsperger, die Pawlaks Kollegin Rosa Herzog spielte. Sie verließ ebenso nach sechs Jahren das Team, der letzte Film mit ihr wurde im Februar 2026 ausgestrahlt. Auch Aylin Tezel stieg im Jahr 2020 nach rund acht Jahren aus dem Dortmunder Krimi aus. Fehlt jungen, ambitionierten und talentierten Schauspielenden in so einem engen Rahmen wie dem beim „Tatort“ etwa der Raum zur Entfaltung?

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Okon reagiert auf diese Frage diplomatisch. „Ich glaube, das ist bei jedem individuell. Es kann viele Gründe haben“, sagt er. „Vielleicht möchte man einfach was anderes ausprobieren oder die Lebensumstände ändern sich. Bei mir war es einfach der Fall, dass es für mich an der Zeit war.“ Ein Comeback ist für ihn ausgeschlossen: „Ich habe mit meiner Figur Jan Pawlak abgeschlossen. Das ist alles fein.“

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Dass der 37-Jährige mit dem „Tatort“ auch finanzielle Sicherheiten verloren hat, war ihm bewusst. „Dadurch, dass ich ohnehin in der Freiberuflichkeit bin, lebe ich völlig unstetig“, erklärt er. „Ein Jahr kann sehr arbeitsreich sein und das andere Jahr überhaupt nicht. Es ist ein Auf und Ab, weil man nie weiß, was im nächsten Monat passiert. Daher hatte ich nicht das Gefühl, dass ich nach dem ‚Tatort‘ meine Bedürfnisse herunterschrauben musste.“

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