Niedrigwasser in Köln

Rheinpegel sinkt weiter – am Montag nur noch 64 Zentimeter


Aktualisiert am 18.09.2026 – 08:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Rheinufer in Poll: Der Fluss führt immer noch Niedrigwasser. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago)

Der Rhein in Köln führt weiter wenig Wasser. Nach einem kurzen Zwischenhoch geht der Pegel wieder zurück. Bis Montag werden nur noch 64 Zentimeter erwartet.

Am Kölner Rheinufer bleibt das Niedrigwasser deutlich sichtbar. Am Freitagmorgen (18. September) lag der Pegel bei 68 Zentimetern – und in den kommenden Tagen dürfte er noch weiter sinken.

Für Freitagvormittag werden noch 68 Zentimeter erwartet, gegen Mittag 67 Zentimeter. Am Nachmittag geht es weiter abwärts: Am späten Nachmittag und am Abend soll der Pegel bei 66 Zentimetern liegen. Das zeigen die Daten des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice (ELWIS) der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

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Rheinpegel in Köln: Montag werden 64 Zentimeter erwartet

Auch zum Wochenende ist keine deutliche Erholung in Sicht. In der Nacht zum Samstag (19. September) soll der Pegel zunächst bei 66 Zentimetern bleiben. Danach werden 65 Zentimeter erwartet.

Am Sonntag (20. September) hält sich der Wasserstand zunächst ebenfalls bei rund 65 Zentimetern. Im Laufe des Tages könnte er dann noch einmal leicht fallen. Für die Nacht zum Montag und den frühen Montagmorgen (21. September) weist die Abschätzung schließlich 64 Zentimeter aus.

Erst im August hatte der Rhein in Köln einen historischen Tiefstand erreicht. In der Nacht zum 16. August sank der Pegel auf nur noch rund 45 Zentimeter. Der frühere Tiefstwert von 69 Zentimetern aus dem Oktober 2018 wurde seitdem mehrmals unterschritten.

Niedrigwasser macht sich bei der Schifffahrt bemerkbar

Ein niedriger Pegel ist dabei weit mehr als nur eine Zahl. Für die Schifffahrt bedeutet weniger Wasser häufig auch weniger Ladung: Frachtschiffe können bei geringerer Wassertiefe nicht so tief im Rhein liegen und müssen deshalb teilweise mit reduzierter Fracht fahren.

Auch touristische Verbindungen waren zuletzt betroffen. Die Köln-Düsseldorfer musste mehrere Fahrten zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Rüdesheim absagen.

Besonders deutlich zeigten sich die Folgen bei der Fähre „Krokodil“ zwischen Köln-Weiß und Zündorf. Sie musste ihren Betrieb am 12. August vorübergehend einstellen. Damals lag der Kölner Rheinpegel bei nur 55 Zentimetern.

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