Verdi ruft zum Warnstreik auf
Rewe, Kaufland und Metro könnten heute betroffen sein
Aktualisiert am 15.05.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Heute und morgen streiken Beschäftigte in Supermärkten, Modegeschäften und bei Pharma-Großhändlern. Müssen Verbraucher leere Regale befürchten?
Bereits am Mittwoch (13. Mai) hatte Verdi den Handel offiziell zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Und zwar für diesen Freitag und Samstag (15. und 16. Mai). Laut der zweitgrößten Gewerkschaft in Deutschland sollen Beschäftigte im Groß- und Außenhandel sowie im Einzelhandel an diesen beiden Tagen ihre Arbeit niederlegen.
Diese Geschäfte werden bestreikt
An dem Streik teilnehmen sollen unter anderem Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, also von Edeka, Rewe, Kaufland und Metro. Aber auch Angestellte der Modegeschäfte und Möbelmärkte wie Ikea, H&M, Zara und Primark sollen an dem Streik teilnehmen.
Bestreikt werden zudem einige Lagerstandorte. Dabei soll es sich etwa um die der Lebensmitteleinzelhändler Rewe und Penny handeln. Auch Beschäftigte von Pharma-Großhändlern sind zur Teilnahme am Warnstreik aufgerufen.
Keine Lebensmittel, keine Medikamente?
Ob von den Warnstreiks auch Filialen von Edeka, Rewe, Kaufland, Metro, Ikea, H&M, Zara, Primark und weiteren Händlern geschlossen bleiben, ist nicht bekannt. Sollte das der Fall sein, können Kunden auf andere Supermärkte oder Discounter ausweichen. Auch bei Modeketten finden sich oft Alternativen in Einkaufspassagen oder Shopping-Malls.
Wer nicht zwingend auf einen Einkauf angewiesen ist, kann auch einfach bis zur nächsten Woche warten. Im Notfall bietet sich zudem der Expressversand zahlreicher Onlinehändler an.
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Durch den Streik an den Lagerstandorten sind kurzfristige Engpässe bei Lebensmitteln in der kommenden Woche möglich. Verbraucher müssen jedoch keine leeren Regale befürchten. In der Regel sind die Lager der Supermärkte und Discounter gut gefüllt, sodass der kurze Lieferengpass gut überbrückt werden kann. Deshalb sollte auf Panik- und Hamsterkäufe verzichtet werden.
Und auch die Versorgung mit Medikamenten ist nach Angaben der Verantwortlichen gesichert.
