Das sollten Sie wissen

Warnstreik bei Supermärkten: Droht ein Lebensmittelengpass?


Aktualisiert am 14.05.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Verdi-Flagge: Die Gewerkschaft startet bundesweit Warnstreiks im Handel. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

Am Wochenende streiken Beschäftigte in Supermärkten, Modegeschäften und bei Pharma-Großhändlern. Müssen Verbraucher leere Regale befürchten?

Verdi hat den Handel bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Und zwar schon an diesem Wochenende (15. und 16. Mai). Demnach sollen Beschäftigte im Groß- und Außenhandel sowie im Einzelhandel ihre Arbeit an den Tagen niederlegen.

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Diese Geschäfte werden bestreikt

An dem Streik teilnehmen sollen Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, etwa von

Aber auch Angestellte von Modegeschäften und Möbelmärkten wie

  • Ikea,
  • H&M,
  • Zara
  • und Primark.

Bestreikt werden sollen ebenfalls die Lagerstandorte, etwa von Rewe, Penny und Lekkerland. Zusätzlich werden Beschäftigte von Pharma-Großhändlern aufgerufen, sich zu beteiligen.

Keine Lebensmittel, keine Medikamente?

In der Tat kann es vorkommen, dass aufgrund des Warnstreiks einige Filialen von Rewe, Kaufland, Metro, Ikea, H&M, Zara, Primark geschlossen bleiben. Wer Lebensmittel benötigt, kann meist jedoch auf andere Supermärkte oder Discounter ausweichen. Bei Modegeschäften gibt es häufig ebenfalls Alternativen in den entsprechenden Einkaufspassagen oder Shopping-Malls. Mit derartigen Anschaffungen kann häufig jedoch auch bis zur kommenden Woche gewartet werden. Für den Notfall können Verbraucher auch den Expressversand vieler Onlinehändler nutzen.

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Zwar sollen Pharma-Großhändler bestreikt werden, dennoch sei die Medikamentenversorgung gesichert, heißt es.

Durch die Bestreikung der Lagerstandorte könnte sich jedoch ein kurzzeitiger Lebensmittelengpass ergeben. Ein Streik an diesen Orten ist im Lebensmittelhandel aber oft erst verzögert spürbar. Denn oftmals sind die Lager der Supermärkte und Discounter noch ausreichend gefüllt, sodass keine leeren Regale zu befürchten sind. Dennoch sollten Verbraucher Panik- und Hamsterkäufe vermeiden.

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