Ausflugstipp zu Pfingsten

Eine Stunde von Aachen: Hier liegt ein Stück Mittelalter


Aktualisiert am 24.05.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 3 Min.

Blick auf Reifferscheid: Das Dorf lohnt sich für einen Ausflug an Pfingsten. (Quelle: mageBROKER/Justus de Cuveland/imago)

Fast 1.000 Jahre ist die Burgruine Reifferscheid in Hellenthal alt. Zu Pfingsten lohnt sich eine Wanderung durch den Ort und die Region.

Das Matthiastor, ein mittelalterliches Stadttor mit zwei flankierenden Türmen, ist für Besucher aus der Ferne schon gut erkennbar. Sein Anblick begrüßt Urlauber, die zu Pfingsten einmal etwas Besonderes erleben wollen, in Reifferscheid. Schon beim Betreten des Ortes vermittelt es einen Eindruck davon, was das kleine Eifeldorf so besonders macht: In dem Matthiastor steckt nahezu ein Jahrtausend Geschichte.

Die Ruine der Burg Reifferscheid befindet sich in der Gemeinde Hellenthal, etwa 50 Kilometer südlich von Aachen. Besonders in den Frühlings- und Sommermonaten ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für einen Tagesausflug. Obwohl in Reifferscheid nur rund 500 Menschen leben, hat die beeindruckende Ruine den kleinen Ort weit über die Region hinaus bekannt gemacht.

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Blick auf Osttor der Burg Reifferscheid in der Eifel (Archivfoto): Der Ort hat eine bewegte Geschichte. (Quelle: Imago/imageBROKER/Frank Schneider)

Hinter dem gepflegten Erscheinungsbild des Ortes steckt das jahrzehntelange Engagement der Dorfgemeinschaft: Seit vielen Jahren setzt sie sich für den Erhalt ihrer Ruine ein – und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeichnet.

Beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ etwa holte Reifferscheid im Jahr 1991 Gold auf Landesebene und Silber auf Bundesebene. 2008 sicherte sich der Ort unter dem neuen Wettbewerbsnamen „Unser Dorf hat Zukunft“ erneut eine Silberauszeichnung – dieses Mal im NRW-weiten Vergleich.

Die Kirche St. Mathias neben Fachwerkhäusern in Reifferscheid (Archivfoto): Das Dorf wurde deutschlandweit ausgezeichnet. (Quelle: imageBROKER/Justus de Cuveland/imago)

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Das Mathiastor mit seinen zwei Türmen ist dabei das erste Highlight der Burgruine, die bereits im Jahr 1106 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Pfarrkirche St. Mathias, die auf einer Höhe von mehr als 400 Metern majestätisch über dem Ortskern thront und von zahlreichen historischen Gebäuden sowie charakteristischen Fachwerkhäusern umgeben ist. Wer die Burgruine besuchen möchte, kann den eigens dafür angelegten Parkplatz direkt vor der Anlage nutzen.

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