Angreifer vor Abschied?

Real Madrid bietet wohl 90 Millionen Euro für Bundesliga-Star


Aktualisiert am 26.07.2026 – 07:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Yan Diomande im Trikot der Elfenbeinküste bei der WM: Der Angreifer spielte letzte Saison sein erstes Jahr bei RB Leipzig. (Quelle: IMAGO/Joao Bravo/Sports Press Photo/imago-images-bilder)

Yan Diomande feierte eine starke Debüt-Saison in der Bundesliga. Doch es könnte auch seine letzte Spielzeit in Deutschland gewesen sein. Nicht nur der spanische Rekordmeister scheint ernst zu machen.

Real Madrid ist laut Medienberichten mit einem Mega-Angebot in das Werben um Senkrechtstarter Yan Diomande von RB Leipzig eingestiegen. Laut „The Athletic“ und Transferexperte Fabrizio Romano hat der spanische Spitzenklub eine erste Offerte für den ivorischen WM-Teilnehmer übermittelt. Das Angebot über 90 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro an Bonuszahlungen sei von den Sachsen abgelehnt worden. Die Gespräche würden jedoch fortgesetzt.

Am Abend berichtete Romano, dass Real mit einem neuen Angebot an RB herantreten werde. Mit dem Spieler habe sich der spanische Rekordmeister mündlich über die Wechsel-Konditionen bereits geeinigt.

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In der Vergangenheit hatte Leipzig bereits ein ähnlich hohes Angebot des FC Liverpool abgelehnt. Laut „Bild“ möchte der zweimalige DFB-Pokalsieger mindestens 120 Millionen Euro mit Diomande erlösen. Der 19-Jährige war vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Erstliga-Absteiger CD Leganés nach Leipzig gekommen und hat seinen erneuten Wechselwunsch öffentlich bekundet.

„Gehe davon aus, dass ich den Verein verlassen werde“

Mit Paris Saint-Germain soll sich Diomande schon einig sein. Der Champions-League-Sieger hat mit den Vertretern des Offensivspielers wohl einen Vertrag bis 2031 ausgehandelt. Eine Einigung der Franzosen mit Leipzig gibt es allerdings bislang nicht.

Zudem hatten RB-Vertreter in der Vergangenheit wiederholt betont, Diomande in Leipzig halten zu wollen. Sowohl Sportchef Marcel Schäfer als auch Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff hatten sich dafür ausgesprochen. Der bis 2030 laufende Vertrag, der keine Ausstiegsklausel enthält, sollte vielmehr zu verbesserten Konditionen verlängert werden, hieß es. Während der Fußball-WM in den USA hatte Diomande aber Druck auf seinen Klub ausgeübt und gesagt: „Ich gehe natürlich davon aus, dass ich den Verein verlassen werde.“

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