„Ich vermisse die Fakten“

Er legt nach: Ralf Schumacher schießt gegen Berichterstattung


05.06.2026 – 18:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher: Er hat am vergangenen Wochenende geheiratet. (Quelle: Erwin Scheriau/apa/dpa/dpa-bilder)

Ralf Schumacher verschärft seine Kritik an der Berichterstattung über seine Hochzeit. Der Ex-Rennfahrer erhebt schwere Vorwürfe gegen eine bekannte Zeitung.

Die Diskussion um die Berichterstattung über die Hochzeit von Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne geht weiter. Nun hat sich der Ex-Rennfahrer mit einem ausführlichen Statement erneut zu Wort gemeldet und erhebt schwere Vorwürfe gegen die „Bild“-Zeitung.

Auf Instagram schreibt er: „Ich kann dieses Medium mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.“ Anlass für seine Kritik ist ein Bericht über angebliche Vertrags- und Vergütungsdetails rund um die TV-Begleitung seiner Hochzeit. Nach Schumachers Darstellung habe dieser „mit den tatsächlichen Gegebenheiten nichts zu tun“. Wer wiederholt Behauptungen veröffentliche und zugleich als exklusive Insiderinformationen darstelle, müsse sich die Frage gefallen lassen, „wie ernst es ihm mit journalistischer Sorgfalt tatsächlich ist“.

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Es seien wiederholt Informationen als exklusive Tatsachen dargestellt worden, obwohl sie nicht den tatsächlichen Abläufen entsprochen hätten, so Schumacher. Ihm seien Aussagen zugeschrieben worden, die er dem Medium nie gegeben habe. Auf Hinweise, Widersprüche und die Bitte um eine Gegendarstellung habe es keine Reaktion gegeben.

„Vertrauen entsteht durch Glaubwürdigkeit“

Zum Schluss appelliert Schumacher an die Verantwortlichen des Medienhauses. Wörtlich schreibt er: „Vertrauen entsteht durch Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit entsteht durch Fakten. Genau diese Fakten vermisse ich in der Berichterstattung über meine Person und mein privates Umfeld leider immer häufiger.“

Bereits zuvor hatte sich Schumacher öffentlich auf Instagram gegen die Zeitung ausgesprochen. Zu einem Artikel über eine angebliche Gage für die Sky-Dokuserie „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ schrieb Schumacher: „Die ‚Bild‘ und Sie, Frau Horn, sollten sich einfach nur für ihre Mitarbeiter schämen.“ Marion Horn ist Vorsitzende der Chefredaktion der „Bild“-Gruppe. Außerdem erklärte der 50-Jährige: „Unseren speziellen Tag mit Behauptungen und Lügen zu diskreditieren, ist selbst für ihr Unternehmen neu.“ Über die Journalistin Tanja May behauptete er, sie würde alles schreiben, „was ihr einfällt“.

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